Klub

Unser Programm

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2018 ist das Jahr der Menschheit.
Und was gäbe es Zwingenderes für den King, als sich ganz diesem Thema zu widmen? In seinen Texten, in seinen Songs, auf der Bühne und im Publikum: überall wuselt es von Menschen, ja ist es sogar äußerst menschlich.

Überhaupt- die Texte: Rocko Schamoni liest aus einem Buch, das es noch nicht gibt: “Dummheit
als Weg“. Eine kleine Enzyklopädie der menschlichen Dummheit, ein Attestieren des Unvermögens an sich selbst und an allen anderen auch gleich noch. Anhand von vielen Beispielen, Geschichten und Dialogen wird diagnostiziert und endgültig bewiesen: der Mensch ist alles mögliche, aber in erster Linie dumm und an dieser allumfassenden Dummheit wird die Welt zu Grunde gehen. Das Buch zur Lesung wird während der Tour laufend weiter geschrieben- so das Publikum denn Anlass dazu bietet.

Dann die Musik: ein Skypekonzert mit dem Orchester Mirage, das in Hamburg sitzt und via ISDN
per Kabel mit dem King verbunden ist. Große vergessene Songs wunderbarer zum
Teil ebenfalls vergessener Künstler werden zum Leben erweckt. Und eigene Songs werden dem Publikum zum direkten Vergessen übergeben. Außerdem: es wird auf der Bühne mit Alkohol gearbeitet! Was sich andere Bands wie Amon Duul oder Shocking Blue kaum noch trauen, gehört hier nach wie vor zum guten Ton und sich vor laufendem Publikum auf der Bühne sozial selbst zu derangieren ist vornehmste Pflicht.
Freuen Sie sich auf einen großen Abend mit 14 anspruchsvollen Hälften.

King Rocko Schamoni
in Schleswig Holstein geboren, arbeitet für Theater, Film und Fernsehen, tourt regelmäßig durch die Republik und besitzt eine eingeschworene Fangemeinde als Musiker, Autor, Humorist, Schauspieler und so weiter.  1988 erschien seine erste LP »Vision«. Es folgte ein Plattenvertrag bei einer großen Firma und diverse weitere Tonträger-Veröffentlichungen. 1989 gründeten Rocko Schamoni, Schorsch Kamerun und Kaiser Walter im Hamburger den »Pudel Klub«. Nach seinem Roman-Debüt »Risiko des Ruhms« folgte 2004 sein langanhaltender Bestseller »Dorfpunks«, der auch auf die Bühne gebracht und im Frühjahr 2009 in die Kinos kam, sowie »Sternstunden der Bedeutungslosigkeit«, »Tag der geschlossenen Tür«, »5 Löcher im Himmel« sowie »Ich will nicht Schuld sein an deinem Untergang« (mit Christoph Grissemann).  Mit Jacques Palminger und Heinz Strunk hat Rocko Schamoni mehrere Studio-Braun-Theaterstücke inszeniert, unter anderem »Dorfpunks«, »Fleisch ist mein Gemüse«, »Matthias Rust«, »Fahr zur Hölle Ingo Sachs« und »Tonight: Fraktus«. Im November 2012 kam der Studio-Braun-Film »Fraktus« in die Kinos. Mit Helge Schneider drehte er 2012 den Film »00 Schneider – Im Wendekreis der Eidechse« in Mülheim und Umgebung. 2015 erschien sein Orchester-Album „Die Vergessenen“ und „3 Farben Braun – Das Studio Braun Buch“.

»Der Hamburger Schamoni balanciert zwischen derbem Klamauk, Albernheiten und jeder Menge Improvisation,
verliest sich absichtlich, ahmt bewusst schlecht Dialekte nach, pöbelt charmant das Publikum an. Schamoni ist auch mit gesundheitsbürgerlicher E-Zigarette ein ziemlich cooler Hund, der etwas herstellt, was nicht immer leicht, um nicht zu sagen kaum noch zu finden ist: richtig guter Humor.«
Kölner Stadtanzeiger

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präsentiert vom Highslammer e.V.

Poetry Slam ist ein Wettstreit der Bühnenperformance und der Texte. Erlaubt ist dabei kein Schnickschnack, nur ein selbstgeschriebener Text und 6 Minuten Zeit, um das Publikum zu überzeugen – stets mit bester Stimmung, handverlesenem Lineup und spannenden Newcomern aus Erfurt.

Moderiert und kuratiert wird das Ganze von Friedrich Herrmann – Thüringer Landesmeister im Poetry Slam, aber ansonsten ein netter Typ.

*“Spill the beans” ist eine Redewendung, die so viel bedeutet wie “mit der Sprache rausrücken” oder “alles ausplaudern”. Welches Motto könnte besser zu einem Erfurter Slam passen? Neben einem Hauptpreis gibt es für den besten Starter oder die beste Starterin aus Erfurt Monat für Monat eine Puffbohne zu erringen.


Die Veranstaltung ist teilbestuhlt.

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“Infectious like a rash of joy you want to catch.”– Sonja da Cruze (Sofar Sounds, Buenos Aires) 

Unbeschwert und leicht trägt das Multi-Instrumentalisten-Duo Handmade Moments aus Arkansas seine Songs vor. Ein einschneidendes Erlebnis vor zwei Jahren verleiht ihrer Musik jedoch eine tiefere Ebene.
Am 21. Mai 2016 reisten Anna Moss und Joel Ludford in ihrem umgebauten Bus durch den Norden Kaliforniens. An diesem Nachmittag prallten sie frontal mit einem anderen Fahrzeug zusammen. Ihr Tourgefährt, ihre Musikinstrumente, ihr Heim: verloren. Für Beide folgte ein langer Prozess der Heilung – ohne Krankenversicherung, jedoch dankbar am Leben zu sein. Sie fanden Kraft in ihrer Musik und starteten von vorn.

Ihr ausgeklügeltes Songwriting findet auf ihrem neuen Album “Paw Paw Tree” ein neues Zuhause. Minimale Instrumentierung und ihre liebenswerten Persönlichkeit machen den Genre-Mix aus Folk, Südstaaten Wurzeln und Jazz zu etwas Einzigartigem. Zwischen einem marschierenden Kontrabass, einem seidigen Saxophon appellieren Handmade Moments mit nuancierten, zweistimmige Harmonien in ihren Texten an ein einfaches Dasein.

“Paw Paw Tree” ist voll von lyrischen Lebensweisheiten, Statements zum Zustand der Welt und unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts, bespickt mit Beobachtungen von jenen fragilen, menschlichen Besonderheiten, die jede/n von uns ausmachen. Das neue Album erschien – wie sollte es auch anders sein – am 21. Mai 2018.

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Beim Improvisationstheater entsteht Theater aus dem Quasi-Nichts, das uns alles bedeutet: Ohne Textbuch, Regisseur und Bühnenbild werden die Vorgaben des Publikums zu aufregenden Geschichten mit abstrusen Charakteren und unvorhergesehenen Wendungen verwoben.

Das “Improtheater” bei FRANZ MEHLHOSE gestalten Akteure aus den zwei Gruppen “Mensch, Steve!” (ehemals Rababakomplott) aus Jena, sowie “Öde & Schriller” aus Weimar. Jede Formation ist ihre Weise einzigartig. Mittlerweile durchmischen sich die Gruppen zu ständig wechselnden Konstellationen mit immer neuen Gast-Spielern.

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Die Mitglieder der HOLGER ARNDT CONNEXION sind seit Ewigkeiten umtriebige Gestalten der Erfurter Musik-Szene, am Theater Erfurt und natürlich der Nerly Big Band. Das 20. Juliläum hat die Band längt hinter sich gelassen. Quasi “back to the roots” werden sie rein instrumenal Groove-Jazz, Latin-Beats und gefühlvolle Balladen vom Feinsten spielen.

Holger Arndt – lead/saxes
Benny Langhammer – bass
Dr. Jörn Krause – dr
Ralf “Zappa” Iben – p/keys

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Die Briten verweben auf filigrane Weise Klänge aus englischem Folk mit der goldenen 70er-Jahre-Ära des westlichen Afrika und der Karibik zu einer sonnendurchfluteten Mischung aus Afro-Beat, Chamber-Pop und Roots-Reggae. Umwerfende, mehrstimmige Harmonien treffen auf innovatives Klarinetten- und Cello-Spiel, hypnotisierende Bass-Läufe und galoppierende Drums – behutsam gewiegt vom exquisiten Finger-Picking des Gitarristen, Songwriters und Sängers Nick Rasle.
Alles klingt wie aus einem Guss – üppig arrangiert, jedoch nie überladen und dabei immer spannend.

“Unusual instrumental forces create a sublime fusion that combines pastoral dreaminess with the heat of reggae, highlife and Afrobeat sounds” – Songlines Magazine

“A solid band with a great sound all of their own”
Bandcamp Weekly

“A life-affirming sound”
Loose Ends, BBC Radio 4.

“Amazing live show!”
Will Holland (Quantic)

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Da das Medium 16mm-Film ausgezeichnet in die Hochphase vom ehemaligen Café FRANZ MEHLHOSE um den Anfang des 20. Jahrhunderts passt, haben wir den Stummfilm-Pianisten Richard Siedhoff eingeladen. Er gräbt immer wieder neue Schätze aus und begleitet sie live am Klavier. Der ganze Abend ist eine Reise in die Zeit der innovativen Komödianten, ratternden Projektoren und Faszination für das aufregende Medium Kino.

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“Jan Roth macht die perfekte Musik zum Abkühlen. Klavier ist ihm Schlagzeug, Jazz ist ihm Kraut. Auf dem Album „L.O.W.“ komponiert er einen Wellness-Sound im besten Sinne.“ZEIT ONLINE

Jan Roth – Keys
Alex Binder – Bass
Max Stadtfeld – Drums
Fritz Moshammer – Trompete/Flügelhorn
Antonia Hausmann – Posaune

Jan Roth, der große, freundliche Mann, sitzt immer noch überwiegend gern vorm Haus im Licht und lässt Zeit und Geschichte passieren. Während die Welt sich so dreht, beschäftigt er sich mit Musik, Liebe und gutem Essen; für ihn im Großen und Ganzen eins. Als jemand, der viel unterwegs und nur kurz zu Besuch ist, hätte er viel zu erzählen. Von anderen Orten, anderen Möglichkeiten, einem besseren Umgang und schöneren Lösungen. Allerdings ist er zu höflich, seinem Gegenüber ins Wort zu fallen. Sei es drum, er muss dann mal weiter, reicht seine Hand und überlässt uns wieder uns selbst. Wenigstens lässt er uns diskret für spätere Einsicht eine sonderbare Kostbarkeit hier: Jan Roth – Kleinod.

Sein neues Werk “Kleinod” ist ein Bandalbum geworden. Das Album einer Band allerdings, deren Beteiligte sich im Zweifel lieber gegenseitig Platz lassen. Roths zurückhaltendes Piano eint die sieben Stücke des Albums. Jedoch eher als zugrunde liegende Textur und seltener im Vordergrund. Sein “all-time-favourite” Bassist Alex Binder, mit dem er auch zusammen in der krautigen Jazzkapelle ‘Trio Schmetterling’ spielt, vor allem aber Schlagzeuger Maximilian Stadtfeld verleihen den Stücken mit ihrem wohl gesetzen und luftigen Spiel den übergeordneten Charakter. Schließlich feierlich zum Leuchten gebracht aber wird die Musik durch Antonia Hausmann und Fritz Moshammer an Posaune, Klarinette, Trompete und Flügelhorn.”

BEGINN:
16:00

FILMthuer Kurzfilmfestival
Filmstudenten & freie Filmemacher

Das Kurzfilmfestival für nicht-kommerzielle Filmemacher präsentiert außergewöhnliche Filme von Filmstudenten und freien Filmemachern aus allen Genres und Themen: Animation, Spielfilm, Experimental,
Musikvideo und Doku. Eine kompetente Gesprächsrunde spricht mit den Autoren über die Filme. Der Tag ist in drei Filmblöcke unterteilt, von denen alle separat besucht werden können.

–––
Eintritt: pro Filmblock 3€, Tagesticket 7€

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“The balance of tradition and innovation, intimate vocals and plaintive cello is perfect – a splash of wintry sunshine.” – The Guardian

PIERS FACCINI wuchs in einer trilingualen Familie zwischen Frankreich, Italien und Großbritannien auf. Das Gespür für eine elegante Verküpfung der Kulturen der Welt kommt also nicht von ungefähr.

Das sechste Album I Dreamed An Island des in der Provence beheimateten britisch-italienischen Singer-Songwriters basiert auf seinem Traum einer Reise durch die Stürme der Angst und Intoleranz in der Welt, hin zu einem imaginären sicheren Hafen. Dieser Hafen existierte im 12. Jahrhundert auf Sizilien tatsächlich für eine flüchtig-kurze Zeit. An der Wegscheide der westlichen, arabischen und byzantinischen Kulturen lebte auf dieser Insel die fortschrittlichste und aufgeklärteste Gesellschaft Europas im Mittelalter.

Das Album zeichnet ein modernes Bild dieses einmaligen Moments der kreativen Zusammenarbeit verschiedener Völker und Glaubensgemeinschaften und feiert die kulturelle Vielfalt auch durch die Nutzung verschiedener Sprachen wie Englisch, Französisch, Arabisch und italienischen Dialekten. Die Musik auf dem Album bewegt sich zwischen den Welten und Zeiten – elektrische Gitarren kommunizieren mit einer barocken Viola D’amore, eine Oud antwortet einem mittelalterlichen Psalter und eine marokkanische Gimbri pulsiert trancehaft zu einem Schlagzeug.

Neben Faccini an den Saiteninstrumenten, darunter eine maßgefertigte Gitarre mit zusätzlichen Mini-Frets für Vierteltöne, spielen auf dem Album viele Musiker aus der ganzen Welt. Eine Nennenswerte Kolaboration wäre auch das BKO QUINTET aus Mali, das im Januar 2016 bereits bei uns zu Gast war.

präsentiert von: ASK HELMUT, MusikBlog, Chic Schnack, BUREAU EXPORT

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BEGINN:
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Die Lesen-für-Bier-Regeln sind einfach: Friedrich Herrmann und sein Flemming Witt – Slam Poet lesen, was auch immer ihr mitbringt. Ob alte Liebesbriefe, die Menükarte eures Lieblingsdöners oder Sartre – eben Texte aller Art, seid kühn!

Nach jedem Vortrag entscheidet Ihr per Applausabstimmung, ob der Text oder die Performance besser war. Hat die Performance überzeugt, geht das Bier an die Lesenden auf der Bühne. War der Text besser, erhält der Besucher das Bier, der den Text zur Verfügung gestellt hat. Lesen für Bier ist abwechslungsreich, intim, witzig und in jeder Hinsicht eine grandiose Abendunterhaltung.

Wer tritt da auf?

Flemming Witt – Slam Poet ist Erfurts aktivster Slam Poet und erobert gerade die Bühnen der Republik mit seinem einfallsreichen und sehr witzigen Storytelling. Man merkt ihm die nordischen Wurzeln ebenso an wie die langjährige Erfahrung im Improtheater. Ein Hochgenuss auf der Bühne!

Friedrich Herrmann, wenn er nicht gerade den monatlichen Poetry Slam in der FRANZ MEHLHOSE moderiert, schreibt, performt und trinkt sich quer durch den deutschsprachigen Raum. Er war 3 Mal Gast und 6 Mal Host bei Lesen für Bier und liebt das Format heiß und innig.

Credits für das Veranstaltungsformat gehen an das originale Lesen für Bier (c) by Lucas Fassnacht.

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Das Licht geht an und ein gut gekleideter Mann rennt auf die Bühne. Er setzt sich auf einen Stuhl. Mimik, Emotion, Rhythmus und ein leerer Raum malen die Geschichte mit dem Stift des Unsichtbaren weiter. Herzlich willkommen im Reich Ihrer eigenen Vorstellungskraft ! Wo befinden wir uns? In einem Theater, welches kein Bühnenbild oder Worte benötigt, sondern allein den Körper, die Spielfreude und die Kunst der Verwandlung.

Visual Short Stories: Was Sie nicht hören, sehen Sie und was Sie nicht sehen, passiert in Ihrem Kopf!

Duo Mimikry
– das ist Visuelles Theater, Tanz, Pantomime, Satire, Schauspielerei und was auch immer noch die Schnittmenge zwischen Comedy & Theater zu treffen vermag. Das Prinzip ist einfach: Die beiden Spieler erzählen uns Geschichten. Ob ein Bestattungsinstitut ohne Kunden oder eine postmoderne Neuinszenierung von Rapunzel – niemals hätten Sie gedacht, dass die Pantomime so modern sein, Sie so zum Lachen bringen und Sie so berühren kann.

Das Duo Mimikry besteht aus Nicolas Rocher und Elias Elastisch, zwei moderne Schauspieler, die komplett ohne Worte den Schauplatz beschreiben und die seit vielen Jahren mit Programmen international vertreten sind, die in jeder Sprache verstanden werden.

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Lukas Diestel & Jonathan Löffelbein:
WORST OF CHEFKOCH

“Es war ein Abend für humorvolle, aber auch nachdenkliche Schleckermäulchen”, schrieb die Rheinische Post nach der Premiere der Worst of Chefkoch-Leseshow in Düsseldorf. Seit Juli 2017 sammeln Lukas Diestel und Jonathan Löffelbein die kuriosesten Rezepte von www.chefkoch.de. Nun wagen die Macher von “Worst of Chefkoch”, dem Foodblog des Jahres 2017, den Schritt in die Offline-Welt. Neben einigen skurrilen Fundstücken des Blogs, die live zubereitet und verköstigt werden, haben sie dabei auch andere eigene Texte im Gepäck. Teils humorvoll, teils nachdenklich, mit typischen Worst of Chefkoch-Kommentaren, ganzen Kochanleitungen, aber auch Texten, die mit dem Blog nichts zu tun haben. Kurzgeschichten, idiotische Gedichte, alles mögliche. In der Kochshow der etwas anderen Art wird gekocht, gelesen und vor allen Dingen gelacht.
“Wenn es der Salzstangenauflauf schafft, dann können wir es alle schaffen.”
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Der Brasilianer Ed Motta steht für die perfekte Mischung aus Black Jazz und Soul. Sein kräftiger Bariton, sein großartiges Spiel an Piano und Rhodes und seine funky Band machen Mottas Musik nicht nur auf Platte, sondern vor allem live zum großen Vergnügen. Der Grammy-nominierte Sänger, Songwriter und Entertainer landete mit seiner bestens eingespielten Band bereits einige Radiohits und besticht durch sein unverwechselbares Charisma. „Ich bin ein Sammler“, gesteht Ed Motta, keine Neuigkeit für seine 450.000 Facebook-Freunde. „Am offensichtlichsten wird das bei Schallplatten – ich besitze gut 30.000 LPs – und vielleicht noch beim Wein. Für mich gehört meine Plattensammlung zu meiner Persönlichkeit, es ist das, was mich dazu bewegte, Musik zu machen, zum Klavier oder zur Gitarre zu gehen und einer von ihnen zu sein. Ich will das machen, was ich selbst so gerne höre.“

Ed Motta – Fender Rhodes, Vocals
Matti Klein – Piano, Keys
Yoràn Vroom – Drums
Laurent Salzard – E-Bass
Arto Mäkelä – Guitar

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“18 Musikerinnen und Musiker faszinieren durch individuelle Klangkombinationen. Holz-­ und Blechbläser, Streicher, E-­Gitarre und Keyboards, Harfe und Bass sowie der irrwitzige Andi Haberl streunen im Geiste Frank Zappas durch unterschiedliche Stile, lassen ironisch die Grandezza Ennio Morricones anklingen oder Mozart zum Kampf gegen ein Computerprogramm antreten. Imaginäre Sci-­Fi-­Soundtracks oder Jazz-­Ästhetik sind hier nur wenige Takte entfernt. Selbst kühn ausgeklügelte Arrangements amüsieren stets auch mit Humor.”
 Frankfurter Allgemeine Zeitung

Das Berliner ANDROMEDA MEGA EXPRESS ORCHESTRA besteht aus 18 jungen Musikern unterschiedlichster musikalischer und kultureller Herkunft. Gegründet 2006, spielt diese außergewöhnliche Formation Kompositionen des Ensembleleiters und Saxophonisten Daniel Glatzel.

“Seine Musik passt in keine Schublade, changiert zwischen Jazz und Neuer Musik mit kräftigen Griffen in die traditionelle Zitatenkiste, voll verblüffender, verrückter Wendungen und von erfrischender Ironie.
nmz

Nach dem großen Erfolg des Albums “Take Off!” erschienen im Mai 2012 “BUM BUM”, sowie 2017 “Vula”, welche ebenfalls von Publikum und Presse begeistert aufgenommen wurden. Beheimatet in Jazzclubs, aber auch in großen Sälen wie der Elbphilharmonie und Popfestivals ist dieses einzigartige Hybrid aus Big Band, Kammerensemble und Prog-Rock-Orchester ein Ereignis, das Erwartungen und Gewohnheiten durcheinanderwirbelt und neu ordnet.

Das ANDROMEDA MEGA EXPRESS ORCHESTRA wurde von Kritikern (Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Zeit, Neue Zürcher Zeitung …) gefeiert und spielte unter anderem beim Jazzfest Berlin, Philharmonie/Berlin, Volksbühne Berlin, Kampnagel Hamburg, Paradiso/Amsterdam, German JazzMeeting/Bremen, Gasteig München, Philharmonie Köln, Porgy & Bess/Wien, Dresdner Jazztage, JazzBaltica, Gare du nord/Basel, Moods/Zürich und auf Touren in Südkorea, Kasachstan und Südamerika.

Wir haben das AMEO schon im April 2016 auf unserer Bühne gehabt und wurden regelrecht umgeblasen. Ein Erlebnis, das seines Gleichen sucht …

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Bereits zum 7. Mal gibt es den Debütantensalon, und wieder wird Marion Brasch drei AutorInnen und ihre Bücher vorstellen. Am Ende kürt das Publikum, das Debüt der Herbstlese 2018.

https://www.herbstlese.de/de/veranstaltungen/herbstlese-2018/2018/11/22/das-erste-mal-der-herbstlese-debuetantensalon-3/001036/Es stehen zur Wahl:
Wlada Kolosowas Roman „Fliegende Hunde“, der vom Erwachsenwerden zweier russischer Mädchen handelt.

Anja Kampmann erzählt in „Wie hoch die Wasser steigen“ von der Rückkehr aus der Fremde, vom Versuch, aus einer bodenlosen Arbeitswelt zurückzufinden ins eigene Leben.

Ulrich Trebbin schickt in „Letzte Fahrt nach Königsberg“ seine Heldin Ella 1945 auf eine waghalsige Reise in ihre zerstörte Heimatstadt, berührend und inspiriert von seiner eigenen Familiengeschichte.
Freuen Sie sich auf neue, interessante literarische Stimmen!

Tickets nur über die Herbstlese: hier.

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8€
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Lukas Adolphi bezeichnet sich selbst als Gestalter an der Schnittstelle von Kunst und Design. Dass er jetzt das Buch „die cops ham mein handy“ herausgegeben hat, ist die Folge eines Raubüberfalls. Vor einigen Jahren wurde ihm sein Handy geklaut. Nachdem die Polizei die Täter gefasst hat und diese verurteilt wurden, erhält er sein Handy zurück. Darauf findet er Chatverläufe der Täter, die er unbearbeitet und ungekürzt Ende 2017 publiziert. Die erste Auflage ist binnen Stunden vergriffen. Im Januar 2018 erschien die zweite Auflage, mit freundlicher Genehmigung des Reclam-Verlags.

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„Ich bin das Schlimmste, was Euch passieren kann…ich bin nur der Schimmer eines Irgendwann“.
Schon die ersten Zeilen und Takte dieses Albums lassen erahnen:
Das Paradies ist eine Wohlfühloase der dritten Art, ‚Goldene Zukunft’ Feelgood- Musik in schlau, die mit Erwartungen und Assoziationen 17 und 4 spielt; man weiß nicht, was das Schlimmste ist und schaut verwirrt den Melodien zu, wie sie wie Seifenblasen in einem Märchenwald aufsteigen, an den Stacheln der Zweige zerplatzen und als Holzperlen den Zwergen auf die Füße fallen.

Unser aller Goldene Zukunft sieht aktuell vermutlich kaum jemand. Nicht mal eine silberne. Florian Sievers alias Das Paradies macht dieses Lied trotzdem zum Titelstück seines Debütalbums. Und es entpuppt sich als kluge Gegenwartsbeschreibung. Jede Zeile wirft der anderen einen Stock zwischen die Beine und einfache Antworten werden mit Phrasen als Phrasen entlarvt. Ein Geniestreich zwischen Zynismus und Menschenliebe. Ein trojanischer Überhit und als, so erzählt man sich, erster Paradies-Song eine Blaupause für Zeilen wie „Sind das da drüben wirklich Windkraft- oder Erdantriebspropeller?“ (Discoscooter) oder „Wir dürfen alles und wollen wenig und wenn wir wollen trauen wir dem Dürfen nicht.“ (Dürfen die das).

Mancher kennt Sievers als Teil des Popduos Talking to Turtles. Unter dem Künstlernamen ‚Das Paradies‘ schreibt und singt Sievers das erste Mal in seiner Muttersprache, und das macht er so beeindruckend leicht, als hätte er sein Leben lang nichts anderes gemacht.
Pop als Zen-Meditation in einer Welt, in der die Menschen wieder in ihren Standpunkten verhärten.

Präsentiert von: Musikexpress, Diffus Magazin, Herzmukke, Bedroomdisco.

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19:00
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“Ständig neu klingen? Ich will nach mir klingen!” – Tim Neuhaus ist mit seinem dritten Album zurück

Nach “The Cabinet” (2011) und “Now” (2013) erschien im September 2017 Tims offiziell drittes Album “Pose I+II” – diesmal eine vollwertige Soloplatte – bei Grand Hotel van Cleef. Fast jedes Instrument darauf hat Tim selbst eingespielt. Für ihn geht der Entstehungsprozess der neuen Stücke zurück zu seinen Anfangstagen: “Ich habe die Musik so geschrieben, wie ich es mit 16 schon gemacht habe. Nicht zu viel nachdenken, wenig Effekte, Experimente wagen.”

Dabei kamen, mehr als je zuvor, die zwei Seiten von Tim Neuhaus als Musiker zum Vorschein: als Drummer und musikalischer Kollaborateur von großen Pop-Acts wie Clueso oder Glen Hansard hat er auf riesigen Bühnen vor tausenden Menschen gespielt, und verstanden wie man gute, wertvolle Popsongs schreibt. Diese Skills schlagen sich in der ersten Hälfte des neuen Albums nieder. Eingängige, verständliche Stücke, die trotzdem mehrdimensional funktionieren.

Die zweite Seite des Albums gehört dem Frickler in Tim: vertrackte Drumbeats, verspulte Breaks, verschobene Arrangements. Tim lässt seinen Experimenten hier freien Lauf und lässt die Stücke zu dem werden, was sie verlangen.

Ein Jahr ist seit der Veröffentlichung von “Pose I+II” vergangen: Tim Neuhaus bisher ambitioniertestes und rundestes Album. Nach der Album-Release Tour wurde eine komplette Filmmusik geschrieben, TOUR OF TOURS wiederbelebt und an Cluesos Nr. 1 Album “Handgepäck I” mitgeschrieben und produziert. Es folgten über 80 Konzerte als musikalischer Sidekick von Clueso. Ende 2018 soll aber das “Pose”-Kapitel nochmal würdig gefeiert werden: Mit großer & kleiner Besetzung & Überraschungen. Dazu kündigt Tim die Fortsetzung seines Solo-Albums an: “Pose III+IV”!

Auf der Bühne begleitet eine 5-köpfige Band mit zwei Drumsets alle Songs mehrstimmig. Mittendrin und voller Energie: Tim Neuhaus.

EINLASS:
19:30
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Dieser extrem produktive Künstler mag zwar seine Zeit damit verbringen, durch die nahegelegenen Wälder zu streifen, dort Pilze zu sammeln oder sich in kreativer Stimmung in sein Heimstudio zurückzuziehen, aber das neue Album Order of Nothingness (VÖ: 08.06.2018) klingt so gar nicht nach Einsamkeit. Ganz im Gegensatz dazu platzt es geradezu vor Lebenslust, Energie und Lebendigkeit. Tenor bewegt sich auf Order of Nothingness in einem referentiellen Rahmen zwischen den Hymnen des Hobo-Hippies Eden Ahbez und den Jazz-Visionen eines Yusef Lateef, getragen durch die Energie ghanaischer Highlife-Rhythmen, die allerdings von einer gehörigen Prise „krautigem“ Cosmic Jazz überzogen werden – das Ergebnis nennt sich kurz Kraut-Life: die Fröhlichkeit des Highlife trifft hier auf die romantische Melancholie des Finnen – Kraut ist im Übrigen auch fester Bestandteil der finnischen, nicht nur der deutschen Küche. „I definitely didn’t have any theme in mind“, sagt Tenor über den lebhaften und abwechslungsreichen Ton auf dem Album, „I just wanted to do an album that has some groovy beats.“ Und diese verbinden sich wie eigentlich alle Songs, die Jimi Tenor schreibt, mit Texten über Liebe und Hedonismus, verpackt in vielen Metaphern.

Tenor beschreibt die ihm eigene Art von Musik auch als „Mind Travel Music“, eine Praxis, die weiter weg liegende Planeten durch die Mittel der Phantasie und des Klangs erreichen will. „What’s the point to send our fragile bodies there? There’s no oxygen and there’s dangerous radiation. Might as well send machines there.”

Bei Konzerten überträgt Jimi Tenor seinen Ansatz der Mind Travel Music ins Publikum, vor allem, wenn er improvisiert: „ I love to try stuff on stage that has never been tried. In my regular day-to-day life I’m not a wild person, but onstage I come alive. I almost always perform with my eyes shut, if I look at the crowd…I lose the plot.”

„Exotische Rhythmen und esoterische Gedankenspiele: Dem Finnen Jimi Tenor gelingt mit seiner mittlerweile 18. LP ein Sommeralbum ohne Gute-Laune-Zwang, aber dafür mit mühelos flirrenden, sonnigen Songs.“ Intro

„Ein grandioses Album, quietschbunt und ausgelassen wie jede gute Party.“ Kulturnews

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White Creatures – das Debütalbum von Black Sea Dahu – ist genau die Art von Platte, die deine innere Architektur neu ordnet und die dich letztendlich die Welt und dich selbst in einem neuen Lichte betrachten lässt. Wenn du es zulässt. Drückt man auf Play, begibt man sich im Grunde auf die Suche nach einer Vision, betrachtet man eine Darstellung menschlicher Verfassung, gleich einem Röntgenbild, so wie die Schweizer Sängerin und Songwriterin Janine Cathrein sie erlebt. Die gesamte Reise – denn danach fühlt es sich an – ist eine kiesige und staubige, aber reich orchestrierte und filmische Lesart urbaner Folk-Ästhetik. Die Arrangements, durchweg riesig, unterstützen und verstärken das sorgsam abgestimmte und emotional getränkte Songwriting – so wie man es eigentlich eher von Künstler_innen mit umfangreichem Œuvre erwarten würde. Black Sea Dahu dagegen startet gerade erst.

Café

CAFÉ – ÖFFNUNGSZEITEN:
DI – FR: 15–21 Uhr
SA: 13–21 Uhr
SO: 13–19 Uhr

Unser Café

©Anja FeßerRote Samtvorhänge und vier Meter hohe Decken sorgen für eine gemütliche, einladende Atmosphäre zum Arbeiten, Lesen, Genießen oder Träumen. Bei unserem Kaffee achten wir auf aromatische, kräftige Bohnen von einer lokalen Rösterei. Auch sonst legen wir großen Wert auf qualitativ hochwertige, sowie möglichst regionale Produkte, wollen aber stets die Preise nachvollziehbar, kontinuierlich und unkompliziert halten. Außerdem gibt es täglich eine Auswahl an hausgemachten Kuchen und warmen Speisen.

©Anja FeßerFür kleine Familien-, Gruppen-, Firmenfeiern oder Gäste mit Kinderwagen eignen sich unser geräumiges Café bestens. Für Tisch-Reservierungen erreichen Sie uns unkompliziert per Telefon.

Wir backen unsere Kuchen selbst. Das Angebot reicht von Preiselbeer-Sahne-Torte mit Eierlikör, über Lavendel-, Frischkäse-Pistazie-, bis hin zu veganem Schoko-Walnuss-Kuchen. Dabei berücksichtigen wir immer Varianten für Allergiker jeglicher Art.

Unser idyllischer Biergarten ist über die Sommer-Monate reich begrünt. An heißen Tagen findet man hier ein schattiges Plätzchen mit einem Trampolin für Kinder und der nötigen Ruhe, fernab vom Straßenlärm der Stadt.

Jeden Mittwoch gibt es bei FRANZ MEHLHOSE hausgemachte Burger mit handgebackenen Brötchen, viel frischem Salat, leckeren Soßen und Extras für jeden Geschmack. Dazu: selbstgemachte Pommes. Die Patties gibt es wahlweise mit 180g 100% Rind, 200g 100% Angus-Rind, Kidney-Cheddar-Pattie oder Aubergine. Zum BURGER-MITTWOCH entscheidet jeder per Karte zum Ankreuzen selbst, was drauf kommt und was nicht. Für gewöhnlich haben wir Mittwochs länger geöffnet. Neun Uhr betrifft hier nur den Küchenschluss. Reservierungen per Telefon oder Facebook-Nachricht sind ratsam. Der BURGER-MITTWOCH ist regelmäßig ausgebucht.

Ein Übersicht über unsere Getränke und Speisen, könnt ihr euch hier verschaffen.