Klub

Unser Programm

EINLASS:
19:30
BEGINN:
20:15
ABEND–
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10€ /
7€
ermäßigt
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wie AK
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Beim Improvisationstheater entsteht Theater aus dem Quasi-Nichts, das uns alles bedeutet: Ohne Textbuch, Regisseur und Bühnenbild werden die Vorgaben des Publikums zu aufregenden Geschichten mit abstrusen Charakteren und unvorhergesehenen Wendungen verwoben.

Das “Improtheater” bei FRANZ MEHLHOSE gestalten Akteure aus den zwei Gruppen “Mensch, Steve!” (ehemals Rababakomplott) aus Jena, sowie “Öde & Schriller” aus Weimar. Jede Formation ist ihre Weise einzigartig. Mittlerweile durchmischen sich die Gruppen zu ständig wechselnden Konstellationen mit immer neuen Gast-Spielern.

EINLASS:
19:30
BEGINN:
20:15
ABEND–
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23€ /
18€
ermäßigt
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18€
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“18 Musikerinnen und Musiker faszinieren durch individuelle Klangkombinationen. Holz-­ und Blechbläser, Streicher, E-­Gitarre und Keyboards, Harfe und Bass sowie der irrwitzige Andi Haberl streunen im Geiste Frank Zappas durch unterschiedliche Stile, lassen ironisch die Grandezza Ennio Morricones anklingen oder Mozart zum Kampf gegen ein Computerprogramm antreten. Imaginäre Sci-­Fi-­Soundtracks oder Jazz-­Ästhetik sind hier nur wenige Takte entfernt. Selbst kühn ausgeklügelte Arrangements amüsieren stets auch mit Humor.”
 Frankfurter Allgemeine Zeitung

Das Berliner ANDROMEDA MEGA EXPRESS ORCHESTRA besteht aus 18 jungen Musikern unterschiedlichster musikalischer und kultureller Herkunft. Gegründet 2006, spielt diese außergewöhnliche Formation Kompositionen des Ensembleleiters und Saxophonisten Daniel Glatzel.

“Seine Musik passt in keine Schublade, changiert zwischen Jazz und Neuer Musik mit kräftigen Griffen in die traditionelle Zitatenkiste, voll verblüffender, verrückter Wendungen und von erfrischender Ironie.
nmz

Nach dem großen Erfolg des Albums “Take Off!” erschienen im Mai 2012 “BUM BUM”, sowie 2017 “Vula”, welche ebenfalls von Publikum und Presse begeistert aufgenommen wurden. Beheimatet in Jazzclubs, aber auch in großen Sälen wie der Elbphilharmonie und Popfestivals ist dieses einzigartige Hybrid aus Big Band, Kammerensemble und Prog-Rock-Orchester ein Ereignis, das Erwartungen und Gewohnheiten durcheinanderwirbelt und neu ordnet.

Das ANDROMEDA MEGA EXPRESS ORCHESTRA wurde von Kritikern (Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Zeit, Neue Zürcher Zeitung …) gefeiert und spielte unter anderem beim Jazzfest Berlin, Philharmonie/Berlin, Volksbühne Berlin, Kampnagel Hamburg, Paradiso/Amsterdam, German JazzMeeting/Bremen, Gasteig München, Philharmonie Köln, Porgy & Bess/Wien, Dresdner Jazztage, JazzBaltica, Gare du nord/Basel, Moods/Zürich und auf Touren in Südkorea, Kasachstan und Südamerika.

Wir haben das AMEO schon im April 2016 auf unserer Bühne gehabt und wurden regelrecht umgeblasen. Ein Erlebnis, das seines Gleichen sucht …

EINLASS:
18:30
BEGINN:
19:30
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13€ /
11€
ermäßigt


Bereits zum 7. Mal gibt es den Debütantensalon, und wieder wird Marion Brasch drei AutorInnen und ihre Bücher vorstellen. Am Ende kürt das Publikum, das Debüt der Herbstlese 2018.

https://www.herbstlese.de/de/veranstaltungen/herbstlese-2018/2018/11/22/das-erste-mal-der-herbstlese-debuetantensalon-3/001036/Es stehen zur Wahl:
Wlada Kolosowas Roman „Fliegende Hunde“, der vom Erwachsenwerden zweier russischer Mädchen handelt.

Anja Kampmann erzählt in „Wie hoch die Wasser steigen“ von der Rückkehr aus der Fremde, vom Versuch, aus einer bodenlosen Arbeitswelt zurückzufinden ins eigene Leben.

Ulrich Trebbin schickt in „Letzte Fahrt nach Königsberg“ seine Heldin Ella 1945 auf eine waghalsige Reise in ihre zerstörte Heimatstadt, berührend und inspiriert von seiner eigenen Familiengeschichte.
Freuen Sie sich auf neue, interessante literarische Stimmen!

Tickets nur über die Herbstlese: hier.

BEGINN:
20:15
ABEND–
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5€
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KAUF:
5€
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„LET’S ZWIST AGAIN“ ist das neue Showformat, in welchem ein schlagkräftiges Wortgefecht den Fokus auf das einzig Wichtige im Leben legt: die Musik.

Drei ausgewählte Kandidat*innen treten in mehreren Runden in den verbalen Boxring und diskutieren über Lieder, Bands, Genres oder einfach nur die Musik als solches. Pop gegen Punk. Krach gegen Klangfarbe. Bowie gegen Bobo. Den Inhalt bestimmen die sorgfältig vorher ausgewählten Fragen, welche die Kandidat*innen beantworten müssen.

Wer besser argumentiert wird vom Publikum mit einem Punkt belohnt. Nachdem zwei Kandidat*innen KO argumentiert sind wird der ultimative Zwister / die ultimative Zwisterin gekürt.

„LET’S ZWIST AGAIN“ ist ein Showformat, welches dem amerikanischen YouTube Format „Movie Fights“ entlehnt und auf das Thema Musik angepasst wurde. Es will ein wiederkehrendes Event in Erfurter Kulturorten werden, Gespräche über Musik wieder relevant machen und eine gesunde Streitkultur zelebrieren.

BEGINN:
20:15
ABEND–
KASSE:
5€
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KAUF:
5€
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präsentiert von Viva con Agua Erfurt

Herkömmliche Referate in der Universität langweilen dich? Dein Job gibt dir keine Freiräume, oder laberst du einfach gern drauflos? Dann bist hier und heute genau richtig. Wir losen den Referenten, eine Präsentation und ein Thema. Du musst agieren, reagieren und vor allem improvisieren.
Der Eintritt kommt vor Allem der Trinkwasser-Initiative Viva Con Aqua zu Gute. Auf alle Freiwilligen wartet endloser Ruhm und ein Preis.

Es können maximal acht Teilnehmer mitmachen. Meldet euch also an unter info(at)franz-mehlhose.de oder per Facebook-Nachricht!

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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Eintritt: 5€ (alle Teilnehmer haben freien Eintritt & bekommen einen Begrüßungs-Schnaps zum Lockerwerden)

EINLASS:
19:30
BEGINN:
20:15
ABEND–
KASSE:
10€ /
8€
ermäßigt
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KAUF:
8€
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Lukas Adolphi bezeichnet sich selbst als Gestalter an der Schnittstelle von Kunst und Design. Dass er jetzt das Buch „die cops ham mein handy“ herausgegeben hat, ist die Folge eines Raubüberfalls. Vor einigen Jahren wurde ihm sein Handy geklaut. Nachdem die Polizei die Täter gefasst hat und diese verurteilt wurden, erhält er sein Handy zurück. Darauf findet er Chatverläufe der Täter, die er unbearbeitet und ungekürzt Ende 2017 publiziert. Die erste Auflage ist binnen Stunden vergriffen. Im Januar 2018 erschien die zweite Auflage, mit freundlicher Genehmigung des Reclam-Verlags.

BEGINN:
20:15
ABEND–
KASSE:
45€


“Es geschah am helllichten Tag. Oder in der Nacht. Oder unter Tage. Ein improvisiertes Krimistück”

Nebelschwaden entsteigen den Gullys. Die Nacht senkt sich über die Stadt. Absätze klackern über den Asphalt. Augen, die ungesehen … beobachten. Ein Schrei gellt durch die Gassen … 

Wir feiern die Premiere eines neues Formats im Stil eines Krimi Dinners – FRANZ MEHLHOSEs Speed Dining trifft Improvisations-Theater, ein exquisites Drei-Gänge-Menü trifft auf packende Krimi-Geschichten, alles in schaurich-schönem Ambiente.

Es spielen: Stefanie Menschner, Thomas Grysko, Steve Kußin Am Piano: Lukas Maier
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Tickets: 45€ p.P. nur über den Vorverkauf im Café
Das Menü kommt zusammen mit einem Glas Wein.

EINLASS:
00:00
BEGINN:
20:15
ABEND–
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5€ /
5€
ermäßigt
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FLY MAGIC heißt die Band um den Saxofonisten Timo Vollbrecht. Seit Jahren in New York wohnhaft, entspringt er der Berliner Musikszene. Im Franz Mehlhose präsentieren FLY MAGIC ihr neues, hochgelobtes Album “Faces in Places” mit Stücken, die von menschlichen Begegnungen auf unterschiedlichen Teilen dieser Welt inspiriert wurden. Mit hochkarätigen Improvisateuren aus New York und Berlin bestückt, bewegt sich das Quartett zwischen Jazz, Post-Rock, Ambient und Neuer Musik. Dabei verbinden sich wunderbarer Melodie- und Klangreichtum mit expressiver Energie.

Timo Vollbrecht – Sax & Synthesizer
Keisuke Matsuno – Gitarre
Bernhard Meyer – Bass
Sebastian Merk – Schlagzeug
“Eine echte Entdeckung.” – NDR
“Modern und variabel, frei von Zitaten und Anlehnungen, lieber zurückhaltend und nuanciert statt plakativ auftrumpfend.” – Frankfurter Allgemeine Zeitung
 “Remarkable talent” – Hot House New York Jazz Magazine
Luminously fine German saxophonist-bandleader […] blessed with fluidity and intricate twists” – New York City Jazz Record
BEGINN:
19:30
ABEND–
KASSE:
12€ /
10€
ermäßigt
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präsentiert vom Highslammer e.V.

Poetry Slam ist ein Wettstreit der Bühnenperformance und der Texte. Erlaubt ist dabei kein Schnickschnack, nur ein selbstgeschriebener Text und 6 Minuten Zeit, um das Publikum zu überzeugen – stets mit bester Stimmung, handverlesenem Lineup und spannenden Newcomern aus Erfurt.

Moderiert und kuratiert wird das Ganze von Friedrich Herrmann – Thüringer Landesmeister im Poetry Slam, aber ansonsten ein netter Typ.

*“Spill the beans” ist eine Redewendung, die so viel bedeutet wie “mit der Sprache rausrücken” oder “alles ausplaudern”. Welches Motto könnte besser zu einem Erfurter Slam passen? Neben einem Hauptpreis gibt es für den besten Starter oder die beste Starterin aus Erfurt Monat für Monat eine Puffbohne zu erringen.


Die Veranstaltung ist teilbestuhlt.

BEGINN:
20:15
ABEND–
KASSE:
8€ /
5€
ermäßigt
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Das Medium 16mm-Film passt ausgezeichnet in die Hochphase des ehemaligen Cafés FRANZ MEHLHOSE um den Anfang des 20. Jahrhunderts. Stummfilm-Pianisten Richard Siedhoff gräbt immer wieder neue Schätze aus und begleitet sie live am Klavier. Der ganze Abend ist eine Reise in die Zeit der innovativen Komödianten, ratternden Projektoren und Faszination für das aufregende Medium Kino.

EINLASS:
19:00
BEGINN:
20:00
ABEND–
KASSE:
14€ /
10€
ermäßigt
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10€
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„Ich bin das Schlimmste, was Euch passieren kann…ich bin nur der Schimmer eines Irgendwann“.
Schon die ersten Zeilen und Takte dieses Albums lassen erahnen:
Das Paradies ist eine Wohlfühloase der dritten Art, ‚Goldene Zukunft’ Feelgood- Musik in schlau, die mit Erwartungen und Assoziationen 17 und 4 spielt; man weiß nicht, was das Schlimmste ist und schaut verwirrt den Melodien zu, wie sie wie Seifenblasen in einem Märchenwald aufsteigen, an den Stacheln der Zweige zerplatzen und als Holzperlen den Zwergen auf die Füße fallen.

Unser aller Goldene Zukunft sieht aktuell vermutlich kaum jemand. Nicht mal eine silberne. Florian Sievers alias Das Paradies macht dieses Lied trotzdem zum Titelstück seines Debütalbums. Und es entpuppt sich als kluge Gegenwartsbeschreibung. Jede Zeile wirft der anderen einen Stock zwischen die Beine und einfache Antworten werden mit Phrasen als Phrasen entlarvt. Ein Geniestreich zwischen Zynismus und Menschenliebe. Ein trojanischer Überhit und als, so erzählt man sich, erster Paradies-Song eine Blaupause für Zeilen wie „Sind das da drüben wirklich Windkraft- oder Erdantriebspropeller?“ (Discoscooter) oder „Wir dürfen alles und wollen wenig und wenn wir wollen trauen wir dem Dürfen nicht.“ (Dürfen die das).

Mancher kennt Sievers als Teil des Popduos Talking to Turtles. Unter dem Künstlernamen ‚Das Paradies‘ schreibt und singt Sievers das erste Mal in seiner Muttersprache, und das macht er so beeindruckend leicht, als hätte er sein Leben lang nichts anderes gemacht.
Pop als Zen-Meditation in einer Welt, in der die Menschen wieder in ihren Standpunkten verhärten.


SUPPORT: Albrecht Schrader

Das Leben von ALBRECHT SCHRADER dreht sich in einem Maße um Musik, dass einem schwindelig werden kann. Letztes Jahr veröffentlichte er auf Staatsakt die EP „Leben in der Großstadt“, deren Titelsong sich im Laufe der Zeit zu einem viel beachteten Szenehit entwickelt hat. Auf der anschließenden Kurz-Tournee erwies sich der Musikerals versierter, wortgewandter Entertainer. Nebenher fand der gebürtige Hamburger mit Wohnsitz in Köln Zeit, Klavier auf Alben von u.a. Pete Doherty und Herrenmagazin zu spielen. Damit nicht genug, ließ er es sich nicht nehmen, Theatermusik für eine Aufführung am Theater Bremen zu komponieren.

Abgerundet wird diese fast schon maßlos anmutende Aktivität dadurch, dass ALBRECHT SCHRADER zusammen mit Lorenz Rhode als musikalischer Leiter des sogenannten Rundfunktanzorchesters Ehrenfeld fungiert, hinter dem sich nichts Geringeres verbirgt als die Showband des Neo Magazin Royale, das bekanntlich von Jan Böhmermann moderiert wird. Der ehemalige Blockflötenschüler SCHRADER scheint emsig damit beschäftigt, den seit dem Tod von James Brown vakanten Posten des „hardest working man in showbusiness“ neu besetzen zu wollen.

Erhärtet wird dieser Verdacht dadurch, dass der Bach-Fan es jetzt auch noch geschafft hat, sein erstes Album „Nichtsdestotrotzdem“ fertig zu stellen. Herr Schrader, wie haben Sie das gemacht? Mit der größtmöglichen Eleganz natürlich. Alles auf dem Album klingt hochgradig elegant.

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Präsentiert von: Musikexpress, Diffus Magazin, Herzmukke, Bedroomdisco.

EINLASS:
19:00
BEGINN:
20:00
ABEND–
KASSE:
18€ /
15€
ermäßigt
VORVER-
KAUF:
15€
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“Ständig neu klingen? Ich will nach mir klingen!” – Tim Neuhaus ist mit seinem dritten Album zurück

Nach “The Cabinet” (2011) und “Now” (2013) erschien im September 2017 Tims offiziell drittes Album “Pose I+II” – diesmal eine vollwertige Soloplatte – bei Grand Hotel van Cleef. Fast jedes Instrument darauf hat Tim selbst eingespielt. Für ihn geht der Entstehungsprozess der neuen Stücke zurück zu seinen Anfangstagen: “Ich habe die Musik so geschrieben, wie ich es mit 16 schon gemacht habe. Nicht zu viel nachdenken, wenig Effekte, Experimente wagen.”

Dabei kamen, mehr als je zuvor, die zwei Seiten von Tim Neuhaus als Musiker zum Vorschein: als Drummer und musikalischer Kollaborateur von großen Pop-Acts wie Clueso oder Glen Hansard hat er auf riesigen Bühnen vor tausenden Menschen gespielt, und verstanden wie man gute, wertvolle Popsongs schreibt. Diese Skills schlagen sich in der ersten Hälfte des neuen Albums nieder. Eingängige, verständliche Stücke, die trotzdem mehrdimensional funktionieren.

Die zweite Seite des Albums gehört dem Frickler in Tim: vertrackte Drumbeats, verspulte Breaks, verschobene Arrangements. Tim lässt seinen Experimenten hier freien Lauf und lässt die Stücke zu dem werden, was sie verlangen.

Ein Jahr ist seit der Veröffentlichung von “Pose I+II” vergangen: Tim Neuhaus bisher ambitioniertestes und rundestes Album. Nach der Album-Release Tour wurde eine komplette Filmmusik geschrieben, TOUR OF TOURS wiederbelebt und an Cluesos Nr. 1 Album “Handgepäck I” mitgeschrieben und produziert. Es folgten über 80 Konzerte als musikalischer Sidekick von Clueso. Ende 2018 soll aber das “Pose”-Kapitel nochmal würdig gefeiert werden: Mit großer & kleiner Besetzung & Überraschungen. Dazu kündigt Tim die Fortsetzung seines Solo-Albums an: “Pose III+IV”!

Auf der Bühne begleitet eine 5-köpfige Band mit zwei Drumsets alle Songs mehrstimmig. Mittendrin und voller Energie: Tim Neuhaus.

BEGINN:
12:00


Wir führen unsere Tradition der beschaulichen Adventsmärkte fort! Schon die letzten Male stöberten viele viele Gäste über den ganzen Tag verteilt an den kleinen Ständen. Am 3. Advent gibt es bei uns ausschließlich Selbstgemachtes, Malereien, Kunsthandwerk usw.
Wieder wollen wir neben den herkömmlichen Ständen auch die Besucher zum Selbstmachen animieren.
Mit Ständen, an denen Kinder und Erwachsene eigenständig kreativ werden können und eigene Geschenke anfertigen.

Unser Café hat natürlich geöffnet. Ihr könnt also in entspannter Atmosphäre heiße Getränke und schier endlos viel Kuchen genießen. Denn jeder, der einen Stand betreut, wird gebeten als Standgebühr einen Kuchen zu backen. Ihr könnt die Kuchen testen und bewerten. Euer Liebling erhält am Ende einen Preis.

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Von 12 Uhr bis 19 Uhr
Eintritt frei
Für einen Stand, meldet euch bei info(at)franz-mehlhose.de
Gebühr ist ein selbstgemachter Kuchen, für Tische ist gesorgt.

EINLASS:
00:00
BEGINN:
20:15
ABEND–
KASSE:
13€ /
9€
ermäßigt
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Jason Bartsch ist keine gewöhnliche One-Man-Band. In hohem Tempo und mit einem einzigartigen und weirden Zusammenspiel aus tiefgängiger Melodramatik, brachialem Stand-Up und viel Spaß mit einer Unmenge an Sounds schafft der Wahlbochumer es, eine Tour de Force durch alle – seriously: alle – Gefühlswelten zu schaffen. Die Show ist kein gewöhnliches Konzert. Neben den Songs seines 2017 erschienen Debütalbums „4478 Bochum“, denen nichts heilig ist, was sich zu ernst nimmt, präsentiert er an einem Abend die komplette Bandbreite seines Schaffens: Zehrende Songs, brutal-albernen Pop und Texte, die frontal gegen das Böse schlagen. Nirgendwo gibt es eine schönere Symbiose aus Twerk und Ideologiekritik, aus Slapstick und Mariah Carey, aus schamvollem Lachen und emotionaler Verwirrung. Hits, Hits, Hits – und nebenbei etwas zutiefst Menschliches. Nämlich ein junger Mann, der sich selbst nicht einordnen kann, weil es gerade die Menge an Emotionen ist, die ihn eben zu etwas Besonderem macht: Einer One-Man-Band, die nichts weniger möchte, als alles von sich mit dem Publikum zu teilen.

Jason Bartsch, geboren 1994, ist mehrfacher Literaturpreisträger, Moderator und Musiker. 2017 erschien sein Album „4478 Bochum“, die Hitsingle – da ist ihm der Cremant aus dem Gesicht gefallen – erreichte bei Spotify unlängst die völlig irrelevante Marke von über 100.000 Aufrufen. Cool ey, Statistiken zur Positionierung des Bekanntheitsgrads. Privat ein genügsamer Typ mit einem Impostor-Syndrom, das unmenschlich ist und krasser Philosophie- und Literatur-Nerd. Und vielleicht ist gerade das – in Verbindung mit seinem Fußball-Fanatismus und der Leidenschaft für Kartentricks – der Grund für sein großes Interesse an der Verbindung aus Klamauk und tief-unter-die-Haut-Gehendem.

BEGINN:
20:00
ABEND–
KASSE:
14€ /
10€
ermäßigt
VORVER-
KAUF:
10€
TICKETS
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Während man sich beim Hören von Song zu Song bewegt, dringt man immer tiefer und tiefer in den Wald hinein, zwischen gewaltigen Bäumen und Tannen hindurch, so dicht und hoch, dass man kaum den Himmel sieht. Man tastet sich stets behutsam voran, der Blick schwankt zwischen dem moosbedeckten Boden und dem Himmel. Begleitet wird man dabei von Lehmanns Stimme, dessen emotionale Intensität die orchestralen Gebilde aus Streichern, Bläsern, Vibraphon, Pedal Steel Guitar und Percussion immer wieder einstürzen lässt, bis sie selber so zerbrechlich scheint, dass man fürchtet, sie bräche jeden Moment weg.

Eingeleitet wird ihr neues Album »Odds« – analog zum Ende – mit der Zeile »I put my bones into a new suit« – einem Neuanfang, der bereits die thematische Klammer des Albums festlegt: Veränderungen.

Für Garda ist dieser Drang nach Veränderungen oftmals verknüpft mit der eigenen Heimat, der sächsischen Provinz. Obwohl mittlerweile alle sechs Bandmitglieder in Städten wie Leipzig oder Dresden wohnen, ist die Heimat der Band eben nicht die Großstadt, sondern das Dorf. Aufgewachsen in und um Chemnitz, kennen sie sich zum Teil seit mittlerweile über 25 Jahren. Für Probewochenenden geht es manchmal zurück in die Provinz.
Der Begriff “Heimat” spiegelt sich auch in ihren Texten wider: »Are we (…)« etwa handelt vom Umzug, vom Verlassen eines Ortes (Dresden, in diesem Fall), der einem nicht guttut, um woanders von vorne beginnen zu können.

Auch wenn sich Garda mittlerweile von früheren Folk-Zusammenhängen immer mehr emanzipiert, sind sie noch immer spürbar. Gleichzeitig lebt das Album von eingängigen Pop-Momenten, genauso wie von einer schroffen, rohen Kraft, die sich vor allem live ausdrückt und frühere Emo- und Posthardcore-Bezüge der Band erahnen lässt. Gerade diese einzigartige Vielschichtigkeit macht Garda zu einer jener seltenen deutschen Indierock-Bands, für die man eigentlich schon seit dem Vorgängeralbum »A Heart of a Pro« (2012) nur noch international passende Referenzen findet und die es immer wieder schafft, nicht an einer Stelle zu verweilen, sondern – so soll es schließlich idealerweise sein – auch die Grenzen ihrer Kunstform ein Stück weit zu verschieben.
(Text: Henrike Schröder)

EINLASS:
19:30
BEGINN:
20:15
ABEND–
KASSE:
20€ /
17€
ermäßigt
VORVER-
KAUF:
17€
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Dieser extrem produktive Künstler mag zwar seine Zeit damit verbringen, durch die nahegelegenen Wälder zu streifen, dort Pilze zu sammeln oder sich in kreativer Stimmung in sein Heimstudio zurückzuziehen, aber das neue Album Order of Nothingness (VÖ: 08.06.2018) klingt so gar nicht nach Einsamkeit. Ganz im Gegensatz dazu platzt es geradezu vor Lebenslust, Energie und Lebendigkeit. Tenor bewegt sich auf Order of Nothingness in einem referentiellen Rahmen zwischen den Hymnen des Hobo-Hippies Eden Ahbez und den Jazz-Visionen eines Yusef Lateef, getragen durch die Energie ghanaischer Highlife-Rhythmen, die allerdings von einer gehörigen Prise „krautigem“ Cosmic Jazz überzogen werden – das Ergebnis nennt sich kurz Kraut-Life: die Fröhlichkeit des Highlife trifft hier auf die romantische Melancholie des Finnen – Kraut ist im Übrigen auch fester Bestandteil der finnischen, nicht nur der deutschen Küche. „I definitely didn’t have any theme in mind“, sagt Tenor über den lebhaften und abwechslungsreichen Ton auf dem Album, „I just wanted to do an album that has some groovy beats.“ Und diese verbinden sich wie eigentlich alle Songs, die Jimi Tenor schreibt, mit Texten über Liebe und Hedonismus, verpackt in vielen Metaphern.

Tenor beschreibt die ihm eigene Art von Musik auch als „Mind Travel Music“, eine Praxis, die weiter weg liegende Planeten durch die Mittel der Phantasie und des Klangs erreichen will. „What’s the point to send our fragile bodies there? There’s no oxygen and there’s dangerous radiation. Might as well send machines there.”

Bei Konzerten überträgt Jimi Tenor seinen Ansatz der Mind Travel Music ins Publikum, vor allem, wenn er improvisiert: „ I love to try stuff on stage that has never been tried. In my regular day-to-day life I’m not a wild person, but onstage I come alive. I almost always perform with my eyes shut, if I look at the crowd…I lose the plot.”

Jimi Tenor – vocals, sax, flute and various other instruments
Ekow Alabi Savage – drums
Richard Koch – trumpet
Johannes Schleiermacher – baritonsaxo, flute
Jörg Hochapfel – keyboards
Max Weissenfeldt – percussion

„Exotische Rhythmen und esoterische Gedankenspiele: Dem Finnen Jimi Tenor gelingt mit seiner mittlerweile 18. LP ein Sommeralbum ohne Gute-Laune-Zwang, aber dafür mit mühelos flirrenden, sonnigen Songs.“ Intro

„Ein grandioses Album, quietschbunt und ausgelassen wie jede gute Party.“ Kulturnews

EINLASS:
19:00
BEGINN:
20:00
ABEND–
KASSE:
13€ /
9€
ermäßigt
VORVER-
KAUF:
9€
TICKETS
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White Creatures – das Debütalbum von Black Sea Dahu – ist genau die Art von Platte, die deine innere Architektur neu ordnet und die dich letztendlich die Welt und dich selbst in einem neuen Lichte betrachten lässt. Wenn du es zulässt. Drückt man auf Play, begibt man sich im Grunde auf die Suche nach einer Vision, betrachtet man eine Darstellung menschlicher Verfassung, gleich einem Röntgenbild, so wie die Schweizer Sängerin und Songwriterin Janine Cathrein sie erlebt. Die gesamte Reise – denn danach fühlt es sich an – ist eine kiesige und staubige, aber reich orchestrierte und filmische Lesart urbaner Folk-Ästhetik. Die Arrangements, durchweg riesig, unterstützen und verstärken das sorgsam abgestimmte und emotional getränkte Songwriting – so wie man es eigentlich eher von Künstler_innen mit umfangreichem Œuvre erwarten würde. Black Sea Dahu dagegen startet gerade erst.

EINLASS:
19:00
BEGINN:
20:00
ABEND–
KASSE:
15€
VORVER-
KAUF:
12€


*deutscher Text folgt … 
“We are three individuals whose lives are inextricably linked. We know each other inside and out and can’t lie or fake it in front of each other, so our lyrics are awash with honesty.” – Wyvern Lingo

Wyvern Lingo have always been friends first, band second. Junior school alliances built to withstand the torments of puberty and teenage rites of passage – first kisses, first hangovers and trips good and bad. Dodgy gaffs and even dodgier boyfriends and girlfriends. Young hearts but witchy old souls with a private language – the wyvern lingo. Music is the glue that helped Wyvern Lingo stick together. Originally bonding over hand-me-down albums by Thin Lizzy, Led Zeppelin, Joni Mitchell and Simon & Garfunkel; then starting their own thread of music, which stitches together a rough but resilient tapestry of influences, taking in folk, hip-hop, rock and R’N’B, all united by the spectral chill triggered by their unique vocal harmonies. Writing together, sharing their hopes and fears in verses and choruses.

Now in their twenties, they have a confidence in how they write and in what they say, be it personal experience or a comment on society. Wyvern Lingo bring their stories together on their
debut album, simply called “Wyvern Lingo” . They say – “We were trying to find a title that would capture a glimpse into our world, what better way than to self- title the album. This is us. ”
The trio self-released their first EP – “The Widow Knows” in 2014, which brought them to the attention of Irish independent label Rubyworks. Extensive international touring followed with
James Vincent McMorrow and fellow-Bray native Hozier, and a second EP – “Letter To Willow”, followed in 2016.

“These songs are a collection of experiences both separate and shared. Experiences that shape how we view the world, and how we’ve come to terms with the way our lives have unfolded.” – Wyvern Lingo

BEGINN:
20:00
VORVER-
KAUF:
15€
TICKETS
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Charlotte Brandi, ehemals Sängerin, Gitarristin, Keyboarderin des Indie-Duos ME & MY DRUMMER, veröffentlicht am 15.02.2019 ihr Solo-Debütalbum “The Magician“ auf [PIAS] Recordings Germany.

„The Magician“ ist ein bemerkenswertes Album, weil es keine Kompromisse zulässt: Der Klang ist aufwändig, die Instrumentierung üppig, die Qualität der Arrangements sensationell. Prägendes Instrument ist das Klavier: Charlotte Brandi brachte sich als Kind selbst das Klavierspielen in ihrer Geburtsstadt Dortmund bei.

…und eben dort hatte die mittlerweile in Berlin ansässige Künstlerin 2015 nach einem schweren
Fußbruch Zeit, sich ihrer Solo-Karriere zu widmen. Nach „Two Rows“ erscheint heute das Video zur zweiten Single „My Days In The Cell“. Den Clip hat Charlotte zusammen mit ihrer Schwester Emily Brandi – die hier die Regie übernahm – in ihrer Heimatstadt gedreht. “‘My Days In The Cell‘ zeigt einen speziellen, sehr einsamen Teil meiner Seele in den Neunziger und Nuller Jahren, als ich als junges Mädchen in Dortmund-Hörde gewohnt habe.“ sagt Charlotte Brandi und ergänzt: „Dieses Stück Seele wird dargestellt von Mathis Wagenbach. Meine Schwester konnte mit dem Gefühl aus unserer Kindheit sofort viel anfangen – so lag es nahe, dass sie Regie führt. Im Video sind wir an Plätze gegangen, an denen ich als Teenie mit Musik auf den Ohren stundenlang spazieren ging. Meine damalige Innenwelt wird in diesem Video demnach zu einer Figur, die sich auf den Weg durch diese seltsame Umgebung macht.”

„Oh in the nights/ I can feel it/ There‘s an end to everything/ To my shy smile/ Your soft hands/ To our
days in the cell“, heißt es in dem mitreißenden Song.

Charlotte Brandis unnachahmliches Charisma strahlt nicht nur durch ihre Songs, sondern zeigt sich vor allem bei den Konzerten. Improvisations-Talent und ungeschliffene Spielfreude machen jede ihrer Shows einzigartig.

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Präsentiert von Kulturnews, ByteFM, laut.de, Bedroomdisco und Missy Magazine

Café

CAFÉ – ÖFFNUNGSZEITEN:
DI – FR: 15–21 Uhr
SA: 13–21 Uhr
SO: 13–19 Uhr

Unser Café

©Anja FeßerRote Samtvorhänge und vier Meter hohe Decken sorgen für eine gemütliche, einladende Atmosphäre zum Arbeiten, Lesen, Genießen oder Träumen. Bei unserem Kaffee achten wir auf aromatische, kräftige Bohnen von einer lokalen Rösterei. Auch sonst legen wir großen Wert auf qualitativ hochwertige, sowie möglichst regionale Produkte, wollen aber stets die Preise nachvollziehbar, kontinuierlich und unkompliziert halten. Außerdem gibt es täglich eine Auswahl an hausgemachten Kuchen und warmen Speisen.

©Anja FeßerFür kleine Familien-, Gruppen-, Firmenfeiern oder Gäste mit Kinderwagen eignen sich unser geräumiges Café bestens. Für Tisch-Reservierungen erreichen Sie uns unkompliziert per Telefon.

Wir backen unsere Kuchen selbst. Das Angebot reicht von Preiselbeer-Sahne-Torte mit Eierlikör, über Lavendel-, Frischkäse-Pistazie-, bis hin zu veganem Schoko-Walnuss-Kuchen. Dabei berücksichtigen wir immer Varianten für Allergiker jeglicher Art.

Unser idyllischer Biergarten ist über die Sommer-Monate reich begrünt. An heißen Tagen findet man hier ein schattiges Plätzchen mit einem Trampolin für Kinder und der nötigen Ruhe, fernab vom Straßenlärm der Stadt.

Jeden Mittwoch gibt es bei FRANZ MEHLHOSE hausgemachte Burger mit handgebackenen Brötchen, viel frischem Salat, leckeren Soßen und Extras für jeden Geschmack. Dazu: selbstgemachte Pommes. Die Patties gibt es wahlweise mit 180g 100% Rind, 200g 100% Angus-Rind, Kidney-Cheddar-Pattie oder Aubergine. Zum BURGER-MITTWOCH entscheidet jeder per Karte zum Ankreuzen selbst, was drauf kommt und was nicht. Für gewöhnlich haben wir Mittwochs länger geöffnet. Neun Uhr betrifft hier nur den Küchenschluss. Reservierungen per Telefon oder Facebook-Nachricht sind ratsam. Der BURGER-MITTWOCH ist regelmäßig ausgebucht.

Ein Übersicht über unsere Getränke und Speisen, könnt ihr euch hier verschaffen.