Lade Veranstaltungen
ZURÜCK ZUR STARTSEITE
EINLASS:
19:00
BEGINN:
20:00
ABEND–
KASSE:
27€
VORVER-
KAUF:
22€
TICKETS
HIER


Ruthven – alias Sean Nelson – war schon immer von einer gewissen Leidenschaft geprägt. Der Musiker aus Süd-London trat erstmals 2017 in Erscheinung, als er als einer der ersten Künstler beim Paul Institute unter Vertrag genommen wurde – dem Label, das von A.K. und Jai Paul gegründet wurde. Zu dieser Zeit war er Mitglied der Londoner Feuerwehr und nahm seine Tracks in der Feuerwache auf, indem er zwischen den Einsätzen kleine Zeitfenster nutzte.

Mit viel Bedacht entwickelte Ruthven seinen einzigartigen Mix aus R&B-geprägtem Future-Funk weiter und zog dabei die Aufmerksamkeit der Kritiker auf sich („kreiert Prince-ähnliche Jams mit den Konturen und der Eleganz von Sportwagen“ – The FADER). Schließlich ging er mit Sampha auf Tour. Seine jüngste Zusammenarbeit mit Sampha und Little Simz auf „Satellite Business 2.0“ steht neben seinem Feature mit Overmono auf „Gem Lingo (ovr now)“.

Auf seinem Debütalbum Rough & Ready lädt Ruthven die Hörer in seine intime Welt ein. Über 12 Tracks hinweg setzt er auf klassisches Songwriting, kombiniert mit opulenter Instrumentierung, um ein Klangportal zu erschaffen, das verschiedene Jahrzehnte durchquert. „Es ist jazzbeeinflusst, aber es zieht auch aus vielen anderen Genres“, sagt er. „Sogar Yacht-Rock-Künstler wie Michael McDonald und Steely Dan haben mich stark geprägt.“ Das Ergebnis ist ein Album, das die markanten Ecken früher Prince-B-Seiten wie „17 Days“ mit der rauchigen Atmosphäre von D’Angelos Voodoo-Ära, insbesondere „Africa“, verbindet.

Die Entstehung von Rough & Ready brachte einige Herausforderungen mit sich, darunter technische Pannen, doch Ruthven blieb seinem Ziel treu, tief persönliche und zugleich nachvollziehbare Musik zu schaffen. Das Resultat ist ein Album, das gehört werden muss.


Support: FASTMUSIC

Fastmusic aus Leipzig verbinden minimalistischen Pop mit Wüstenblues-Gitarren und stoischen Vintage-Rhythmusmaschinen. Bela Fasts schwebender Falsettgesang erinnert an 70er-Legenden wie Shuggie Otis. Die Debütsingle »wow« wurde 2023 unter anderem bei ByteFM gefeiert, das Album »I want to love, and I love« folgte 2024. Live entfaltet sich ein hypnotischer Sog aus Klang, Tiefe und Wiederholung.