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Mamas Gun

Sa 18.06 / 20:00 - 22:00

22€


“In der Musik von Mamas Gun tauchen die 70er-Jahre in all ihren schillernden Facetten auf. Das Quintett klingt so gar nicht nach den grauen Gestaden der Britischen Inseln, vielmehr scheint die Leichtigkeit der US-amerikanischen Westküste durch.”
– Jazzthing

Während der Turbulenzen in den letzten zwei Jahren hat die britische Soul-Band Mamas Gun ihr fünftes Album „Cure The Jones“ fertiggestellt– eine üppige, nuancierte und zeitgenössische Meditation über eine auf den Kopf gestellte Welt, eingebettet in die klassische Soul-Tradition eines Bill Withers oder Marvin Gaye.

Aufbauend auf den Vorgänger „Golden Days“ (2018) und dem Status der Band als fulminanter Live-Act repräsentieren die elf neuen Track Mamas Gun so umfassend und kraftvoll wie nie zuvor. „Cure The Jones“ ist fröhliches und raffiniertes Song-Handwerk, das Album erforscht Elemente von Liebe, Verlust, Leben und durchdringt soziale und politische Themen des heutigen Alltags. „Cure The Jones“ wurde während der Pandemie von Mamas Gun-Frontmann Andy Platts geschrieben und produziert, Schlagzeuger Chris Boot formte dazu kohärente, gospel-gefärbte Soundscapes.

Gegründet im Jahr 2009, serviert das aktuelle Fünferteam von Andy Platts (Gesang), Terry Lewis (Gitarre), Dave Oliver (Keyboards), Chris Boot (Schlagzeug) und Cameron Dawson (Bass) eine Reihe von Einflüssen auf den Tisch. Platts hat zuvor mit Rod Temperton, Brian Jackson und John Oates (von Hall & Oates) zusammengearbeitet, die Credits von Terry Lewis umfassen Arbeiten mit Leon Ware, Lewis Taylor und The Impressions. Dave Oliver betont seine Liebe zum NYC-Latin-Jazz als großen Einfluss, während Chris Boots Schlagzeug die Band in der Linie von Durand Jones und Lee Fields verwurzelt. Bassist Cameron Dawson bringt eine zeitgenössische Jazz-Funk-Sensibilität mit, die er als Teil des Vels Trio entwickelt.

Diese Mischung aus klassischen und zeitgenössischen Einflüssen hat weltweit Millionen von Streams ausgelöst und wird von der Sunday Times, Billboard, The Guardian und dem Uncut gelobt. Insgesamt brachten die ersten drei Alben der in London ansässigen Gruppe Top-10-Hits auf vier Kontinenten hervor, darunter die Nummer 1 der Singles in Japan und Top-10-Airplay-Positionen in Großbritannien und Teilen Europas; angetrieben von den ausverkauften Headliner-Tournee sowie Auftritten bei den Billboard Music Awards, dem Love Supreme, Java Jazz und Seoul Jazz Festival.

Während „Cure The Jones“ einen authentischen Vintage-Sound zelebriert, kann Platts sich als Songwriter voll entfalten und in einen Texten die Dringlichkeit aktueller Ereignisse kommentieren: „‘Cure The Jones‘ trägt die Fackel für Soul-Musik die in der Lage ist, auf sinnvolle Weise über das Leben zu reflektieren und zu unterstreichen, das großartige Soul-Alben soziales Bewusstsein bewahren können.“

Inspiriert von Scott Walker und Shuggie Otis beginnt „Cure The Jones“ mit der einnehmenden Metaphysik von “When You Stole The Sun From The Sky”, die den Moment der seismischen globalen Verschiebung durch die Pandemie einfängt. Diese Wahrnehmung zieht sich durch das gesamte Album, das sich vom ersten Gefühl der Angst und Verzweiflung zu einem Gefühl von Hoffnung und Freude entwickelt.

„Looking For Moses“ wurde am Tag des Todes von Bill Withers geschrieben und ist eine Hommage an die Soul-Legende. Geprägt von der Liebe zu Sly & The Family Stones deepem Funk-Workout “Thank You For Talking To Me Africa” ist “Party For One” ein Lobgesang auf die Gemeinschaft und die Gesellschaft unter Fremden, getragen von einer tief hängenden Bassline.

Im Stil zeitloser Soul-Songs destilliert „Good Love“ die Essenz eines Gefühls mit einem Gespür für lebendige Bilder kleinen metaphorischen Wendungen. „Ich spreche die Sprache der Soulmusik um zu reflektieren, was in der Pandemie passiert ist“, sagt Andy Platts und wird vom strukturierten und vollendeten Zusammenspiel seiner Band unterstützt. Das Album endet mit „Daffodils“, ein Rückblick und Ausblick zugleich, der mit einem beschwingten, ängstlichen Bossa beginnt und in ein erhebendes Crescendo mündet, dessen Optimismus der Kern des Albums ist: „Soulmusik ist von Natur aus von Hoffnung durchdrungen“, resümiert Platts. „Da die Rückkehr zum normalen Leben noch in weiter Ferne liegt ist es genau diese Botschaft der Hoffnung, die wir jetzt brauchen.“

Details

Datum:
Sa 18.06
Zeit:
20:00 - 22:00
Eintritt:
22€
Veranstaltungskategorie:

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