Klub

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DAS KONZERT IST AUSVERKAUFT. ES SIND KEINE TICKETS MEHR AN DER ABENDKASSE ERHÄLTLICH.

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Präsentiert von Kulturnews, ByteFM, Bedroomdisco, DetektorFM


Der amerikanische Singer/Songwriter Brookln Dekker, besser bekannt unter seinem Nachnamen Dekker, hat in den letzten zwei Jahren einiges an Wellen geschlagen. Der Release seines One-Song-Premium-Album „Slow Reveal: Chapter One” begann im August 2019 und wurde langsam enthüllt, bis es im November 2020 vollständig veröffentlicht wurde.

Fünf Monate später brachte Dekker „Small Wins“ heraus, die erste Single seines nächsten Albums. Er arbeitete produktiv an seiner zweiten LP „I Won’t Be Your Foe“, das im Mai 2022 erschien. Auf Tournee mit „I Won’t Be Your Foe“ war Dekker als Trio zu sehen (Stefan Wittich am Schlagzeug und Andi Fins am Keyboard/Bass), sie spielten in ausverkauften Clubs in ganz Deutschland wie auch der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden.
In Zusammenarbeit mit demselben Berliner Drummer Stefan Wittich, sowie mit Mixing/Mastering Engineer Zach Hanson (Bon Iver, The Staves, Whitney), hat Dekker sein drittes Album, welches im Herbst 2023 erscheinen soll, fast fertiggestellt. Jetzt stehen die Tourvorbereitungen an, dieses Mal solo: „Ich liebe es absolut, mit den Jungs als 3-köpfige Band zu spielen. All das Tanzen und die Energie ist unglaublich. Ich werde ab und zu darauf zurückkommen, aber im Moment sehne ich mich wirklich nach der Intimität einer Solo-Performance. Ich freue mich auf die Februar-Tournee, bei der ich neue Songs live ausprobieren und veränderte Arrangements einiger meiner vertrauten Melodien aufführen kann. Das wird ein Knaller!“ sagt Brookln.

Dekker wuchs im Mittleren Westen Amerikas auf und nach 5 Jahren Ehe mit seiner britischen Frau (der anderen Hälfte der Indie-Folk-Band des Paares, Rue Royale) zog das Paar nach Großbritannien, wo sie ausgiebig von 2008 bis 2014 durch den europäischen Kontinent tourten. Im Jahr 2017, nach einer familienbedingten Pause, fand Brookln wieder zur Musik, als er mit seinem alten Freund Lambert das Album „We Share Phenomena” aufnahm. Dies weckte seinen Appetit, wieder zu schreiben und aufzutreten, was zu „In Parallel“ (2018) für Rue Royale führte, bevor er sich 2019 aufmachte, um seine Reise in das Land von Dekker zu beginnen …

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Spätestens 2007, als
Andi Haberl fester Schlagzeuger bei „The Notwist“ wurde, fiel sein charakteristisches Spiel Fans und Kritikern auf. Wir kennen ihn außerdem von Bands wie Andromeda Mega Express Orchestra oder Lion + The Science Fiction Band. In seinem neuen Solo Projekt verbindet er Eigenkompositionen mit frei improvisierten Passagen: eine spannende, dynamische Mischung aus melancholisch, schönem Kraut-Indie und wilder, furioser Energie.

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DIE VERANSTALTUNG IST AUSVERKAUFT. ES SIND KEINE TICKETS MEHR AN DER ABENDKASSE ERHÄLTLICH.


präsentiert vom Highslammer e.V.

Poetry Slam ist ein Wettstreit der Bühnenperformance und der Texte. Erlaubt ist dabei kein Schnickschnack, nur ein selbstgeschriebener Text und 6 Minuten Zeit, um das Publikum zu überzeugen. Und das alles in der FRANZ MEHLHOSE – stets mit feinster Stimmung und handverlesenem Lineup.

MITMACHEN?! Kein Problem: Trag dich in unsere “offene Liste” ein und du bist dabei! Schreib an: slamspiele@gmail.com.


Moderation: Friedrich Herrmann.
Die Veranstaltung ist teilbestuhlt.

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Hinter jeder Migration steht eine Utopie.
Und Heimat? Ist manchmal nur eine Bühne, ein Mikro – und eine Menge gut gelaunter Leute.

IDENT FICTIONS
Ein Abend für engagierte Selbstbeobachtung und kreatives Vergessen.

POEM, das Berliner Autorenkollektiv, erzählt Geschichten über die Mysterien des Alltags – von Lebensträumen bis zu Dating Apps, von Gleitgel-Fantasien bis zur Kapital-Apokalypse, vom Cyber-Bordell bis zum Weltall-Mausoleum.

Ok-Hee Jeongs und Zoran Terzićs einzigartige Bühnenshow vereint Texte, Bilder und Videos – abgründig und anregend, herzzerreißend und komisch.

Ok-Hee Jeong
Autorin, Übersetzerin, Journalistin und Filmemacherin, lebt und arbeitet in Berlin.
Sie studierte Kunst und Koreastudien, und begeistert sich zurzeit leidenschaftlich für südkoreanische Webtoons.

Zoran Terzić
studierte Bildende Kunst in New York, arbeitet seit 2001 als Autor, Bühnenperformer und Jazzpianist in Berlin.

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Olicía sind mit ihrer Musik unablässig auf der Suche nach neuen Ideen, ihre Songs werden dabei zu immer neuen Fassungen, Formen und Erkundungen von Gefühlen und Lebensumständen. Das Bandprojekt der beiden Multiinstrumentalistinnen Anna-Lucia Rupp und Fama M’Boupent wirft einen völlig eigenen Klangkosmos, der Einflüsse zwar zulässt, diese aber nie als bloße Zutat begreift. Wenn es aber einen Fixpunkt im Olicía-Kosmos gibt, dann ist es der Umgang mit der Stimme, und zwar längst nicht nur durch die Verwendung der Loopstations und Effekte.

Beide schreiben meist gemeinsam an ihren Songs, übernehmen gleichberechtigt Vocalparts und offenbaren dabei unterschiedliche Klangfarben und ein umfangreiches Potpourri verschiedener Techniken. Es gibt geloopte Stimmfetzen, die den Rhythmus antreiben oder den Background dekorieren und die oft gar nicht von mechanischen Instrumenten, wie Synthesizern oder Percussionzu unterscheiden sind.Fama M’Boup und Anna-Lucia Rupp leben derzeit in Berlin und Kopenhagen mit einer gemeinsamen Basis in Dresden. Dort haben sie sich während ihres Musikstudiums kennengelernt und bald darauf die Band und ihr eigenes Label o-cetera gegründet, auf dem nun nach zwei Ep’s und zahllosen Konzerten in den letzten Jahren ihr Debütalbum erscheint. Aufgenommen wurde es im Berliner Monoton Studio zusammen mit dem aus San Francisco stammenden Produzenten und Autor Miles Deiaco.

Sophie Hunger hat die beiden vor Kurzem für die Tourband zu ihrem aktuellen Album „Halluzinationen“ gewonnen.Die Musik ihres Albumdebüts „Liquid Lines“(VÖ: 1.10.21) ist ohne klare Vorbilder oder eindeutige Vorgänger. Sie bewegt sich im Spannungsfeld zwischen menschlicher Stimme, akustischen Instrumenten, freier Improvisation und dem Einsatz moderner elektronischer Möglichkeiten. Irgendwann haben sie dem Ganzen den Genrenamen “electronic handmade loopjazz”gegeben. Fragmentierter, elektroider Soul, verspielter, vielsprachiger Global Pop, die Ergriffenheit des Folk und ein dem Jazz entlehnter Ansatz der Improvisation innerhalb einer festen Struktur.All diese disparaten Elemente vereinigen sie in erstaunlich konzisen, direkten und emotionalen Pop Songs.Alles was dabei auf der Bühne zu hören ist, entsteht dabei im Moment, nichts ist vorproduziert.

FAMA M’BOUP Stimme, DrumPad, Asalato,Klavier, Percussion
ANNA-LUCIA RUPP Stimme, Pocketpiano, Synthsbass, Klavier, Percussion


Support: JOSEPHA WAWAA

Josepha Wawaa drückt sich durch verschiedene Kunstformen aus und ist dabei nicht bereit Kompromisse einzugehen, denn das ist was Persönliches. In ihrer Musik sind Einflüsse des Jazz, Soul und Hip-Hop erkennbar.
It’s all about the wawaa: the right wave, the right frequency, the feeling.

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Das Medium 16mm-Film passt ausgezeichnet in die goldene Zeit des Lokals FRANZ MEHLHOSE um Anfang des 20. Jahrhunderts. Deshalb haben wir den Pianisten Richard Siedhoff eingeladen. Er gräbt immer wieder neue Schätze aus und begleitet sie bei uns live am Klavier. Der ganze Abend ist eine Reise in die Zeit der innovativen Komödianten, ratternden Projektoren und Faszination für das aufregende Medium Kino.

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Das akademische Kostüm ablegen – forschend, neugierig, unter Freunden. Conic Rose lebt die Echtheit live gespielter Instrumente, in einem See elektronischer Klänge schwimmend. Im Zentrum steht die Trompete, die mal zart, mal expressiv und dann fast schon wütend darum kämpft sich Gehör zu verschaffen. Um deutlich zu machen, dass es nicht die menschliche Stimme braucht, um starke Aussagen zu erzielen. Zugleich in einer Vielzahl von erfolgreichen Projekten, wie z.B. bei Clueso, Samy Deluxe, Stegreif.orchester, Chefket, Maria Joao und vielen mehr aktiv, suchen Konstantin Döben, Bertram Burkert, Johannes Arzberger, Franziska Aller und Silvan Strauß mit Conic Rose nach einem besonderen Sound. Sie gehen dabei eklektisch vor, klauen hier und da die Ideen ihrer Idole, in der Hoffnung unerkannt zu bleiben. Sie können nicht anders. Ihre Musik scheint zu wissen, was sie will – vielleicht irrt sie sich. Gedankenverloren, konkret, weit, improvisiert, produziert, tanzend und ernst. 

Konstantin Döben personifiziert das Flügelhorn, das umgeben von mystischen Klängen, als eine menschlich abstrakte Stimme wahrgenommen wird. Sein warmer Flügelhornsound ist der Fokus in den elektronisch verspielten Songs, die den ein oder anderen auch an Filmmusik denken lassen. Als Konstantin dem Sänger Clueso begegnete, begann sein eigenes Suchen und Finden, das am Ende den Sound im klanglichen Detail zur Geltung brachte. In Cluesos Band lernte Konstantin den Pianisten und Produzenten Johannes Arzberger kennen, mit dem er von nun an im Duo Songs produziert. Für sein Herzensprojekt hat er ein perfektes Team zusammengestellt: Sein Lieblingsgitarrist Bertram Burkert, mit dem er schon im Bundesjazzorchester zusammen musiziert hat, der Schlagzeuger Silvan Strauß, der in seiner eigenen Band „Pecco Billo“ auch gleichzeitig rappt und die Mainzer Bassistin Franziska Aller, die durch ihr berührendes Spiel und ihr großes Engagement in der Frankfurter Jazzszene auf sich aufmerksam macht.

Konstantin Döben – Flügelhorn & Trompete
Johannes Arzberger – Keys & Backingtracks
Franziska Aller – Bass
Bertram Burkert – Gitarre
Silvan Strauß – Drums

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Die Lesen-für-Bier-Regeln sind einfach: Friedrich Herrmann und sein Bühnen-Gast lesen, was auch immer ihr mitbringt. Ob alte Liebesbriefe, die Menükarte eures Lieblingsdöners oder Sartre – eben Texte aller Art, seid kühn!

Nach jedem Vortrag entscheidet Ihr per Applausabstimmung, ob der Text oder die Performance besser war. Hat die Performance überzeugt, geht das Bier an die Lesenden auf der Bühne. War der Text besser, erhält der Besucher das Bier, der den Text zur Verfügung gestellt hat. Lesen für Bier ist abwechslungsreich, intim, witzig und in jeder Hinsicht eine grandiose Abendunterhaltung.

Mit:

FRIEDRICH HERMANN
Wenn er nicht gerade den monatlichen Poetry Slam in der FRANZ MEHLHOSE moderiert, schreibt, performt und trinkt sich quer durch den deutschsprachigen Raum. Er war 3 Mal Gast und 6 Mal Host bei Lesen für Bier und liebt das Format heiß und innig.

und

AIDIN HALIMI
Aidin Halimi aus Berlin ist Lesebühnenautor und Comedian mit einem Humor zum Niederknien. Feinsinnig, bedacht und trotzdem voll auf die Nase. Eine Mischung, wie es sie ganz selten gibt. Er war Berlin-Brandenburg Meister im Poetry Slam und ist seit Neuestem auch auf Standup-Bühnen zu finden.

Credits für das Veranstaltungsformat gehen an das originale Lesen für Bier (c) by Lucas Fassnacht.

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Be free. Be kind. Das ist die Philosophie des kroatisch-slowenischen Duos freekind. Mittlerweile leben die Sängerin/Pianistin Sara Ester Gredelj und die Drummerin Nina Korošak-Serčič in Wien. Kennengelernt haben sie die zwei bei Jam-Sessions. Als sie 2019 für ein Festival nach einem kompletten Set aus eigenen Songs angefragt wurden, sagten sie sofort zu – ohne überhaupt irgendeinen Song geschrieben zu haben.

Innerhalb von ein paar Wochen releasten sie ihre erste Single “I’m Gonna Live”, auf die eine Hand voll EPs folgen sollte. Die gemeinsame Liebe für R’n’B, Hip-Hop und Soul und deren Fähigkeit andere Menschen aufzubauen und ihnen Kraft zu spenden hört man sowohl musikalisch, als auch textlich.

Ihre wachsende Fangemeinde erfreut sich nicht nur an freekinds suchterregenden Produktionen, sondern auch an ihren warmherzigen und einladenden Live-Shows.

Für uns eine der großen Entdeckungen der letzten Jahre.

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Damian Dalla Torre ist ein in Leipzig lebender Südtiroler Tenorsaxophonist, Komponist und Produzent, der in den Bereichen der improvisierten und experimentellen Musik arbeitet. Als Oktett präsentieren er und sein Ensemble seine aktuelles Album „Happy Floating“ (Squama Recordings).

Am 25. Februar 2022 erschien mit Happy Floating sein Debütalbum. Die strahlende Collage aus Field-Recordings, Blechblasinstrumenten, Synth-Streichern und filigranen Sampling-Techniken schwankt zwischen sanfter Vertrautheit und traumhaften Verzerrungen, um dabei eine Wärme zu erzeugen, die uns nicht aufhören lässt, zuhören zu wollen. Unterstrichen wird dies durch Maximilian Schachtners außergewöhnliches Cover Artwork, das einen zuckerwattigen Sonnenuntergang mit verspielten, handgezeichneten Wolken neben einem Bild mit raschelnder Plastiktextur zeigt und so das Thema der Platte, die Ambivalenz, auf die Vinylhülle überträgt. Auf dem gesamten Album versucht Damian Dalla Torre, einen Zustand des Happy Floating zu erforschen: Dabei ist er sich der unbeständigen Natur der Sorglosigkeit bewusst und verdichtet sie kraftvoll in klanglicher Form. Über die Musik des Albums sagt er: “Es ist zwiespältig – man ist melancholisch, aber gleichzeitig auch unverhohlen hoffnungsvoll“. Damian Dalla Torres Werk fasst das kollektive Gefühl einer Generation in schwierigen Zeiten zusammen, in der ein vorsichtiger Optimismus vor dem Hintergrund einer zunehmend düsteren Welt außerhalb der eigenen vier Wände fortbesteht.

Antonia Hausmann – Posaune
Damian Dalla Torre – Tenor Sax, Bassklarinette, Flöte
Max Kraft – Trompete/Flügelhorn
Markus Rom – Gitarre, Fx
Volker Heuken – Vibraphon
Amanda Bosco – Organ, Synth
Christian Dähne – E-Bass
Jan Roth – Schlagzeug

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präsentiert vom Highslammer e.V.

Poetry Slam ist ein Wettstreit der Bühnenperformance und der Texte. Erlaubt ist dabei kein Schnickschnack, nur ein selbstgeschriebener Text und 6 Minuten Zeit, um das Publikum zu überzeugen. Und das alles in der FRANZ MEHLHOSE – stets mit feinster Stimmung und handverlesenem Lineup.

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Moderation: Friedrich Herrmann.
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THE GREAT DESIGN Tour – präsentiert von TAZ & Byte.fm

“Ein unwiderstehliches Ohrwurmbündel”
– Der Tagesspiegel

John Moods meldet sich mit seinem dritten Album “The Great Design” zurück, ein Titel, der sich auf das Staunen und die Verwunderung bezieht, die man angesichts der geheimnisvollen Intelligenz und des Designs des Lebens empfinden kann.

Bevor er als Solokünstler auftrat, war Moods Mitbegründer der Art-Pop-Band Fenster, mit der er vier Alben und einen Spielfilm veröffentlichte. Sein erstes Soloalbum “The Essential John Moods” wurde 2018 veröffentlicht, aufgenommen auf einer Wanderung durch Spanien und Portugal. Sein letztes Album “So Sweet So Nice” – eine spielerische und fröhliche Auseinandersetzung mit dem Thema Sterblichkeit – wurde 2021 als zwei EPs veröffentlicht.

Seine Arbeit hat eine beeindruckende kreative Vielseitigkeit gezeigt, wobei er seinem einzigartigen romantischen und spirituellen Outsider-Pop treu geblieben ist, der vom Yacht-Rock der 80er Jahre inspiriert ist und zum Melancholischen und Nachdenklichen neigt aber auch Tendenzen und Energie, die an einen jungen Springsteen erinnert.

Sein drittes Album “The Great Design” hebt einige wiedererkennbare Züge hervor, während er sie weiter in den Bereich des zeitgenössischen Pop führt. Das Album beschwört eine gewisse Stimmung der 1980er Jahre herauf (“das Jahrzehnt, in das ich hineingeboren wurde und dessen farbenfrohe Klänge und Ästhetik ich einfach liebe”), landet aber sanft in der Gegenwart. Zusammen mit dem französischen Produzenten ET, mit dem er bereits auf Fensters Album “Emocean” von 2015 zusammengearbeitet hat und der regelmäßig Fensters anderes Gründungsmitglied und Multimediakünstler “Discovery Zone” produziert, schuf John Moods für “The Great Design” eine warme Klanglandschaft, die die Vergangenheit heraufbeschwört, ohne sich in Nostalgie zu verlieren.

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Im Regenbogen der guten Laune

„Hallo, ihr süßen Mausepüpse. Grumpy Pat ist tot! Mein neues Mindset lautet: Good Vibes Only! Nur wer gelernt hat, sich selbst zu lieben, ist fähig die gesamte Welt zu lieben. Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens. Blaubeer-Porridge mit Kokoswasser, Hygge-Lifestyle und ein willkürliches Buch mit dem Wort Achtsamkeit im Titel haben mein Gemüt verändert. Schon bald pfeife ich beim Joggen und umarme fremde Menschen. Ich bin der Sonnenschein, der den Morgentau der Frühlingswiese küsst, die menschgewordene Kaschmirdecke im Tiny House, der Selfcare-Coach der Herzen! Menschen? Ich sage JA!“

In humorvollen Kurzgeschichten, Erzählungen und Anekdoten staunt der Autor und Bühnen-poet Patrick Salmen über den Irrsinn dieser Welt. Doch statt sich in den Abgründen des Zynis-mus zu verlieren, macht er sich auf die Suche nach seinem positivsten Ich. Und scheitert am Ende. Vielleicht aber auch nicht.
Im Regenbogen der guten Laune bin ich das Beige – eine spektakuläre Live-Leseshow für die geerdete Elite und den gehobenen Pöbel. Im Prinzip wie Stand-Up-Comedy. Bloß im Sitzen. Und ein bisschen traurig. Sit-Down-Tragedy klingt bloß zu sperrig. Ein Spektakel wird es alle-mal. Ballontiere nicht ausgeschlossen.

Patrick Salmen (*1985 in Wuppertal) ist ein deutscher Satiriker und Schriftsteller. Salmen studierte Germanistik und Geschichte auf Lehramt an der Bergischen Universität Wuppertal. Er gewann die Poetry-Slam-Meisterschaften 2010 in der Bochumer Jahrhunderthalle und arbeitet seitdem als selbstständiger Schriftsteller und Bühnenkünstler. Salmen war Mitglied und Gründer mehrerer Literaturformate u.a. mit Jan-Philipp-Zymny. Mit Torsten Sträter veranstaltete er die Lesebühne Als eine Kuh des Weges kam, fragte es die anderen Pferde in seiner Heimatstadt Wuppertal.

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IAN FISHER

Die Musik von Ian Fisher ist ein europäisch-amerikanischer Hybrid. Halb Americana, halb Pop im Stil von „Abbey Road“. Dieser Songwriter nutzt seine Folk-Wurzeln des Mittleren Westens als Fundament und hat ein feines Gleichgewicht zwischen tiefgründigem Subtext und unterhaltsamer Musik gefunden. Weltoffen nutzt er seine Kunst, um Gedanken über die Gesellschaft auf eine Art zu äußern, die die Grenze zwischen Persönlichem und Politischem verwischt, wie es nur ein rastloser Reisender kann. Simpel, jedoch emotional komplex, ähneln Fishers einfühlsamen Kompositionen der grobkörnigen Akustik eines frühen Jeff Tweedy, verbunden mit schlagfertigen Zeilen, die direkt aus den Notizbüchern von Billy Bragg oder Johnny Cash stammen könnten.

Seine Stimme ist einzigartig, herzzerreißend. Fisher singt, als hinge sein Leben davon ab. In den letzten fünfzehn Jahren schrieb Ian Fisher über anderthalb Tausend Songs und tourte durch Europa, Amerika und Afrika. Gegenwärtig verbringt er sein Leben aufgeteilt zwischen Deutschland, Österreich und der Familien-Farm in Missouri. Ian Fisher wird sein wunderschönes neues Album “Burnt Tongue” (erscheint am 3. Februar 2023) sowie ausgewählte Stücke aus seinen letzten 14 Alben vorstellen, begleitet von einer großartigen Live-Band mit Schlagzeug, Keyboards, Pedal Steel Guitar und mehr.


Support: MINOA

Schon als Kind wurde Minoa musikalisch gefördert: Sie nahm Klavier- und Gesangsunterricht, sang in der Schulband, in einer Jazz-Combo und im Chor. Nach dem Abitur studierte sie zwei Jahre lang Popularmusik in Hannover, beendete das Studium jedoch frühzeitig, weil sie sich vom ständigen analytischen Hinterfragen in ihrem eigenen kreativen Schaffen ausgebremst fühlte. Minoa sehnte sich danach, ihre Musik frei von jeder Norm aus dem Gefühl heraus zu machen – und ging nach Berlin, wo sie bis heute lebt. Für die Künstlerin fühlte es sich immer natürlich an, ihre Songs in englischer Sprache zu schreiben, obwohl sie keine Muttersprachlerin ist; doch scheinen die ersten eineinhalb Lebensjahre in den USA sie unterbewusst dahingehend geprägt zu haben. Vermutlich auch die Liebe ihres Vaters zur Musik der Beatles und die ihrer Mutter zu der Joni Mitchells.

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„The world’s most expensive sampler.“
– Chilly Gonzales

Beim Streichquartett denkt man zunächst an eine komplizierte und elitäre Gattung, sowie vielleicht an den lange ersehnten Pausen-Sekt im Konzerthaus oder an Hustenbonbons. Mit ihrem Debütalbum KAISER QUARTETT setzen Ingmar Süberkrüb (Bratsche), Martin Bentz (Cello), Adam Zolynski (Geige) und Jansen Folkers (Geige) die klassische Musik allerdings mitunter auf die Auswechselbank, um mit ihrer musikalischen Offenheit und Timing-Akkuratesse Genres wie HipHop, Funk, Electro und Pop gleichermaßen und stilsicher Raum zu geben.
2011 begann die Zusammenarbeit mit dem Pianisten und Grammy-Preisträger Chilly Gonzales anlässlich der Veröffentlichung seines orchestralen Rap-Albums „The Unspeakable Chilly Gonzales” mit Konzerten in Hamburg, Berlin und Toulouse.

Die langjährige freundschaftliche Zusammenarbeit mit Chilly Gonzales gipfelte 2015 im gemeinsamen Album „Chambers”. Die einjährige Release-Tournee bot die Gelegenheit, das KAISER QUARTETT in den renommiertesten Veranstaltungsorten Europas und Großbritanniens live zu erleben, sowie z.B. in der Massey Hall in Toronto, in Montreal und beim Montreux Jazz Festival. Nach zahlreichen Kollaborationen mit nationalen sowie internationalen KünstlerInnen – u.a. Daniel Hope, BOY, Bosse und Gregory Porter – erschien 2019 ihr Debütalbum „Kaiser Quartett“ mit ausschließlich eigenen Kompositionen. Die anschließende Tournee als Headliner brachte sie in zahlreiche Clubs in Deutschland und Frankreich sowie zum Reeperbahn Festival und Eurosonic Noorderslag (Groningen). In jüngster Zeit arbeiteten das KAISER QUARTETT mit Anna Ternheim, Die Sterne, Giant Rooks, Leoniden, Roosevelt und präsentierten auf arte Tracks mit dem Rap-Künstler Yassin ihre Version von „Abendland”. Auf dem Reeperbahn Festival 2021 haben sie zusammen mit dem australischen Singer- Songwriter RY X die Elbphilharmonie begeistert.

Für ihr zweites Album EMPIRE, das im Februar 2023 bei PIAS erscheinen wird, haben sich Adam, Jansen, Ingmar und Martin im Lockdown 2021 in mehreren Sessions in die ländliche FATTORIA MUSICA bei Osnabrück zurückgezogen, um ihre Eigenkompositionen zu entwickeln. Dabei haben sie im Gegensatz zu ihrem rein instrumentalen Debütalbum diesmal das musikalische Spannungsfeld um vier
Vocal Tracks erweitert und kreieren sich ihr musikalisches Empire zusammen mit den langjährigen Wegbegleiter:innen Valeska Steiner, Jarvis Cocker, Joe Flory und L’aupaire. Im Frühjahr 2023 sind die vier sympatischen Herren aus Hamburg endlich wieder auf intensiver
Deutschlandtour.

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Monako sind ein deutsch-kanadisches Quintett. An nordamerikanische Weiten erinnernder Folk, elegante Indie-Rock Melancholie oder verspielte Neo-Jazz-Klänge sind nur einige Nischen, die Monako mit ihrer Musik ausleuchten. Monako sind Sadek Martin-Massarweh, Jakob Hersch, Valentin Hebel, Pamier Hilal und Jan Hendrik Schnoor. Aus verschiedenen Städten, Ländern und Bandprojekten stammend, fanden sich die Musiker 2018 in Hamburg zusammen. Seitdem spielten sie unzählige Konzerte als Support (u.a. Editors, Leoniden, Ilgen Nur) und als Mainact und erspielten sich so ein begeistertes Publikum.

2018 veröffentlichten sie ihre erste selbstbetitelte EP, gefolgt von «Take Care» (2020). Zuletzt machten Monako im Sommer 2022 mit ihrem internationalen Kollaborationsprojekt «In Shapes» von sich reden: Der Kurzfilm entstand in Zusammenarbeit mit der Berliner Regisseurin Elif Küçük und enthielt unter anderem Beiträge von Vagabon (USA), Bibi Club (CAN), Valentin Hansen (DE) und Danilo Kamperidis (How To Sell Drugs Online Fast). Mit jeder Veröffentlichung entwickelte sich die Band weiter, verfeinerte ihre musikalische und visuelle Sprache und präsentiert 2023 ihr Debütalbum «Scared Of The Way I Move».

«Scared Of The Way I Move» entstand aus einer kreativen Durststrecke und emotionalen Leere, die das Quintett nach dem Release der zweiten EP und über das erste Jahr der Pandemie empfand. Wo, wie und was macht man weiter? Verharren wir einfach im Leerlauf und hoffen, danach wieder an das bislang erreichte anknüpfen zu können? Lässt man alles stehen und liegen und löst sich hier und jetzt auf? Ein Konflikt aus Rastlosigkeit und Ohnmacht veranlasste die Band schließlich dazu, die Flucht nach vorne zu wagen und sich einen intimen Rau
zu schaffen, in dem mit kompromissloser Offenheit und einem Hauch übermütigen Selbstbewusstseins ihr in Eigenregie produziertes Debütalbum entstehen konnte. Zu hören ist ein Sammelsurium von Gesprächen zu später Stunde, lange aufgeschobener Geständnisse und stolz vorgetragener Imperfektion. Ein Wechselbad aus der Reduktion auf das Wesentliche und der kindlichen Freude am Unwesentlichen. Kurzum «Scared Of The Way I Move» ist ein sehr vielfältiger, ehrlicher und menschlicher Einblick in die Psyche und zwischenmenschlichen
Beziehungen Monakos. Es ist ein Album, das seinen düsteren, schweren Ausgangspunkt nie vergisst. Die Hoffnung geht aber nie ganz ein, keimt mit kleinen musikalischen Details auf, und schafft so eine allumfassende Wärme, die die Band auch beim Schreiben empfand; bis der kleine Funke für alle wieder zu einer Flamme geworden war. „Wir wollten mit dem Album eine Geschichte erzählen, rohe Emotionen zeigen und nichts verstecken. Es soll beim Hören etwas auslösen und eine Dringlichkeit ausstrahlen“, sagt Sänger Sadek Martin-Massarweh. „Jeder Song sollte eine eigene Welt für sich sein und sich dennoch homogen in ein Ganzes einfügen.“

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Die Show (mit Tiflis Transit und John Moods) wurde vom 5.2.2022 verschoben. Alle bisher erworbenen Tickets behalten ihre Gültigkeit für eins der beiden Konzerte.


„Nostalgisch gehaltener, herrlich melodischer Pop mit Soul-Funk-Charme”
– Lie In The Sound

Das Band-Kollektiv aus Wuppertal, Hannover und Berlin eine mit seiner Debut-EP vier Songs geschaffen, die fast alles können; die es schaffen, jedem und jeder in Strophe 1 das Herz zu brechen, nur damit es im Refrain wieder heilen kann. Songs, an deren Ende man an nichts mehr glaubt, aber irgendwie doch an mehr als zuvor. So als würde man sich dunkel an einen Alptraum erinnern, den man vor zwei Wochen hatte. Definitiv mit Kloß im Hals, aber ohne Angst, sogar mit sehr viel Wohlgefühl.

Trotzdem gibt das Band-Kollektiv um Sänger und Pianisten Fabian Till, Niklas (Bass), Jenny (Schlagzeug, back voc) und Birk (Gitarre, back voc, Prod.) dem Zuhörer immer auch mit: In der unmittelbaren Umgebung gibt es genauso ja auch und vor allem das Schöne, Ungesehene, auf das man seinen Blick richten sollte. Und das können sie dann auch selbst mit einer dezenten Funk-Attitüde.

„Vom Gehörgang ins Herz und dann zurück zum Verstand – so bewegend kann Musik aus Deutschland klingen“ – E1nen hab ich noch

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Präsentiert von JUICE, Kulturnews & ByteFM


Eine Show mit Oddisees unfassbar guten Live-Band “Good Compny” ist ein Must-See – nicht nur für Rap-Fans, sondern alle, die handgemachte Live-Musik schätzen. Nebenbei ist Amir einer der wenigen Musiker, die Wort halten und nach ihren Shows bei uns (trotz gestiegener Bekanntheit) “always come back”.

Oddisee vereint vielfältige Einflüsse: Geboren in Washington DC wird er von einem sudanesischen Vater und einer afroamerikanischen Mutter in Maryland groß gezogen. Genau so untypisch wie seine Wurzeln ist auch seine Position im amerikanischen Rap-Zirkus. Amir Mohamed el Khalifa, wie Oddisee bürgerlich heißt, glänzt nicht etwa durch bodenlose Angeberei, sondern durch Inhalte: „Ich komme aus DC. Wir sind sehr politisch, Politik liegt uns im Blut.“, sagt er selbst über seine Musik, eine Art Anti-These zum Streetrap.

Er ist bekannt für seine Gabe, gesellschaftskritische und nachdenkliche Texte mit der richtigen Portion Eingängigkeit zu kombinieren. Dabei kann sich el Khalifa neben seinen Rap-Skills auch auf seine Talent als Produzent verlassen. Im Sommer 2012 erschien sein erstes Studioalbum, People Hear What They See, das von iTunes UK und USA prompt zum „Rap/Hip Hop Album des Jahres“ erkoren wurde.

Im Jahr 2015 kehrte er mit seinem zweiten Album “The Good Fight” zurück, einem Werk, das von Sozialkommentar und Retro-Soul angetrieben wird. Die Single “That’s Love” erschien in zahlreichen Ländern und wurde für mehrere Werbespots und internationale Kampagnen in den USA, Deutschland, Großbritannien, Irland und Neuseeland lizenziert.

Das Album brachte Oddisee und seine Band “Good Compny” zweimal auf Welttournee und trat bei großen Festivals wie Glastonbury, Sasquatch, North Sea Jazz Festival, Roskilde und Dour auf.

2016 erschien The Odd Tape – ein all-instrumentales Album und seine EP Alwasta, darunter einer der meistdiskutierten Songs 2016, “Lifting Shadows”, der Oddisee eine Einladung ins Weiße Haus brachte. Im selben Jahr trat Oddisee zusammen mit Kendrick Lamar auf, Will.i.am und Herbie Hancock bei dem Branchentreffen “Summit At Sea” in den Karibik.

Sein neues Album “The Iceberg” ist ein schwelendes Fenster in die Seele eines Künstlers, der kritisch über Individualität und Identität nachdenkt. Das Album wurde vom Time Magazine, NPR, Stereogum, einem leistungsstarken NPR Weekend Edition Segment und einer Premiere in Ebro’s Beats 1 Radioshow hoch gelobt.

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19:30
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Talking To Turtles waren nie weg und sind zurück. Ihr drittes Album „Split“ erschien 2014. Jetzt hat das Duo ein neues Album angekündigt. Auf die Musik müssen wir noch warten, die Tourdaten zum Album in 2023 gibts aber schon! Tickets für die Shows sind ab sofort erhältich.

EINLASS:
19:00
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Ein Prince unserer Zeit.” – Deutschlandfunk Kultur
“Stunning musicianship […] Mind-meltingly complex bedroom productions.” – The Guardian
“One of Los Angeles’s greatest musicians” – Thundercat

Vor der ganzen internationalen Aufmerksamkeit fing alles mit einem trashigen DIY-Video in VHS-Ästhetik an. Louis Cole brennt Bild-im-Bild ein virtuoses Synthesizer- und Schlagzeug-Feuerwerk ab. Dazu singt er über eine ganz alltägliche Angst: auf sein Konto schauen zu müssen.

“Before that, I wasn’t sure if I’d have a career, and after the track came out, things began to change. But it also meant that people thought I only wrote really dumb lyrics. I was like a meme, since people hadn’t heard all the other albums that I had put out under my name. I had so much more music to prove them otherwise.”

Musikalisch hat Louis Cole längst seinen eigenen Sound gefunden. Es klingt, als hätte man Stevie Wonder, Michael Jackson und Prince beauftragt, in einem Kinderzimmer voller Video-Spiele den Soundtrack für einen Science Fiction-Film zu schreiben. “Funk is fun but with jazz you can just go wild with it”, fasst er es zusammen.

Nach eigenen Angaben zählen Coles Eltern zu seinen größten Fans – aber auch Superstars wie Quincy JonesBjörk und John Mayer. Letztere haben wohl auch für den Umstand gesorgt, dass sein Duo-Projekt KNOWER von den Red Hot Chili Peppers eingeladen wurde, um 2017 deren Stadion-Tournee zu supporten.

Auch das legendäre Label Brainfeeder um Produzent Flying Lotus wurde auf den Ausnahme-Künstler aufmerksam und veröffentlichte mittlerweile mit Time (2018) und Quality Over Opinion (2022) seine zwei letzten Alben. Ebenfalls dort erschienen ist seine Kollaboration mit Bassist Thundercat, für dessen Album “Drunk” er neben Pharrell Williams und Kendrick Lamar zwei Songs komponierte. Die endgültige Ehrerbietung dürfte die Widmung des Songs “I Love Louis Cole” auf Thundercats Grammy-prämierten Album “It Is What It Is” sein. Mittlerweile ist Cole selbst für einen der begehrten Preise nominiert.


Support: GENEVIEVE ARTADI

Langjährige Wegbegleitern und Louis Coles “musical partner Nr. 1” eröffnet die Show mit ihrem Solo-Projekt.

EINLASS:
17:30
BEGINN:
17:30
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Eine Kooperation von KALIF STORCH & FRANZ MEHLHOSE:
EROBIQUE Open Air auf dem Erfurter Petersberg


Carsten ‚Erobique‘ Meyer ist sein ihm eigenes Genre. Nachdem in den vergangenen 20 Jahren jeder Bus mit dem jeweils neuesten Disco-Revival an ihm vorbei und auch wieder zurückgefahren ist, kann man es nicht anders ausdrücken. Wenn es in den Metropolen heißt: „Erobique ist in der Stadt“, freuen sich etliche tanzwütige Menschen zwischen 18 und 80 auf verschwitzte fast sakrale Stunden voller improvisierter Disco-Licks und haarsträubende Gesangseinlagen. Als selbst ernannter vorerst letzter Discopunk Deutschlands genießt es die „lebende Discokugel“ (FAZ) die Monotonie der beatgemixten Laptop-DJ-Kultur aufzubrechen und seine Fans mit Schweiß treibenden Tanzmarathons mit spontanen Balladen-Einlagen und wüst zitierten Hochzeits-Oldies zu begeistern. Veröffentlichungen sind rar (Mirau, Acid Jazz, Staatsakt), seine Hits (‚Easy Mobeasy‘, ‚Überdosis Freude‘) wollen live und in Farbe genossen werden.

Lasst es euch nicht entgehen, dabei zu sein, wenn Erobique gemäß dem Motto ‚Grace Under Pressure‘ aus den Fossilien der Tanzmusik der letzten 50 Jahre vor ihren Augen feinste Discodiamanten schleift.


Opening & Closing: FRINDA DI LANCO (DJ)

Im Jahre 2015 hing Sandra Stein alias Frinda di Lanco ihre Karriere als Grafik-Designerin an den Nagel und flüchtete wie ein Paradiesvogel vor den Kleingärten des Bürgertums im Osten Deutschlands, um in Berlin ein neues Nest zu finden. Hier konnte sie endlich ihrer ständig wachsende Plattensammlung Auslauf verschaffen, die sie auf unzähligen Reisen mit Henrik Stein, ihrem partner in business & love in entlegenen Second Hand-Läden, Kellern und Flohmärkten von Palermo nach Peking über Oslo nach Lissabon erstöbert hat.

Mittlerweile ist ihre Sammlung auf eine unmöglich einzugrenzende Vielfalt aus Italo-Disco, Balearic, Afro, Latin, sowie allerlei Obskuritäten gewachsen und findet nicht nur in ihrer eigenen Radio-Show “Music From Mullets”, sondern auch auf den Tanzflächen der Welt einen Platz.

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Explizit Familien-freundlich! Kinder unter 16 bezahlen die Hälfte.

Café

ÖFFNUNGSZEITEN (softclosing)
Di – Fr: 15–21 Uhr
SA: 13–21 Uhr
So: 13-19 Uhr

Unser Café

©Anja Feßer

Rote Samtvorhänge und vier Meter hohe Decken sorgen für eine gemütliche, einladende Atmosphäre zum Arbeiten, Lesen, Genießen oder Träumen. Bei unserem Kaffee achten wir auf aromatische Bohnen – kräftig für den Espresso und samtig-mild für den Caffè Crema. Auch sonst legen wir großen Wert auf qualitativ hochwertige, sowie möglichst regionale Produkte, wollen aber stets die Preise nachvollziehbar, kontinuierlich und unkompliziert halten. Außerdem gibt es täglich eine Auswahl an hausgemachten Kuchen und warmen Speisen.

©Anja FeßerFür kleine Familien-, Gruppen-, Firmenfeiern oder Gäste mit Kinderwagen eignen sich unser geräumiges Café bestens. Für Tisch-Reservierungen erreichen Sie uns unkompliziert per Telefon.

Wir backen unsere Kuchen selbst. Das Angebot reicht von Preiselbeer-Sahne-Torte mit Eierlikör, über Lavendel-, Frischkäse-Pistazie-, bis hin zu veganem Schoko-Walnuss-Kuchen. Dabei berücksichtigen wir immer Varianten für Allergiker jeglicher Art.

Unser idyllischer Biergarten ist über die Sommer-Monate reich begrünt. An heißen Tagen findet man hier ein schattiges Plätzchen mit einem Trampolin für Kinder und der nötigen Ruhe, fernab vom Straßenlärm der Stadt.

Jeden Mittwoch gibt es bei FRANZ MEHLHOSE hausgemachte Burger mit handgebackenen Brötchen, viel frischem Salat, leckeren Soßen und Extras für jeden Geschmack. Dazu: selbstgemachte Pommes. Die Patties gibt es wahlweise mit 180g Rind, 180g Wagyu-Rind, Kidney-Cheddar-Patty oder gebratener Aubergine. Zum BURGER-MITTWOCH entscheidet ihr per Karte zum Ankreuzen selbst, was drauf kommt und was nicht. Für gewöhnlich haben wir Mittwochs länger geöffnet. Zudem gibt es wöchentlich wechselnde Specials. Reservierungen per Telefon, Mail oder Nachricht auf Social Media sind ratsam. Der BURGER-MITTWOCH ist regelmäßig ausgebucht.

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