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SUMMARY:JAZZY SUNDAY MIT DOWNBEATCLUB
DESCRIPTION:Jo Aldingers DOWNBEATCLUB\nvintage jazz funk\n\nKonni Behrendt – guitar\nJo Aldinger – hammond organ / keys\nClaas Lausen – drums\n\nDer Downbeatclub groovt. Rockige\, Blues-basierte Riffs lassen einen an Bands aus den 70ern wie “The Meters” denken\, der über allem stehende lässige funky Groove auch an “Scofield Medeski Martin and Wood”. Meist mit Geschichten und Bezügen zu Kunst und Film garniert\, erzeugen die drei Clubmitglieder mit ihren Songs in höchstem Maße mitreißende Stimmungen. Die extrem kurzweiligen Songstrukturen\, in denen sich immer wieder auch in den Gesamtklang eingebettete Soli ergeben\, lassen ein einzigartiges Konzerterlebnis entstehen\, das an Intensität seinesgleichen sucht. Pulsierende Beats lösen Raum und Zeit auf hypnotische Weise auf. Chamäleonartig passen sie ihre musikalischen Farbgebungen einander an und erschaffen so ein einzigartig homogenes und klares Klangbild. Energiegeladen. Treibend. Bewusstseinserweiternd. Die flirrende Weite\, die diese Band erzeugt\, lässt tatsächlich mehr als drei Musiker vermuten. Ein beeindruckendes Zusammenspiel\, erzeugt durch die ausgereifte Balance von Präzision und individueller Freiheit. In vier Worten? “Down\, Dirty and Funky”. Das sagte der US Gitarren-Star Will Bernard schon 2012 zum Downbeatclub. Dieses Motto haben die drei Musiker konsequent weiterentwickelt. Die Konzerte sind zu hypnotischen Feuerwerken geworden.
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SUMMARY:Adam Evald
DESCRIPTION:Adam Evald ist ein schwedischer Chamber Pop Künstler aus Malmö. Mit Ehrlichkeit und Humor schreibt er Musik über die emotionalen Seiten des Lebens und kombiniert Popmusik mit einem eigenwilligen klassischen Touch. Seine kristallklaren Melodien verflechten sich mit den Texten und lassen so eine tausendfältige Landkarte der Gefühle entstehen\, die ideal durch sein kleines Ensemble\, bestehend aus Geige und Cello\, ergänzt wird. Auf seinen vielen Tourneen wurde Adam Evald weltbekannt. Seit seinem Live-Debut 2012 hat er über 350 Konzerte in Ländern auf vier Kontinenten gegeben und unter anderem in Brasilien\, Russland\, Japan\, Albanien\, China\, Indien oder Mexiko mit seiner charmanten Art und Musik zu begeistern gewusst. Wenn er auf der Bühne ist\, entsteht ein besonders Gefühl\, eine Dosis hoffnungsvoller Melancholie\, die unter die Haut geht. Adam wird von zwei Streichern begleitet. \n„Adam Evald ist einer dieser romantischen Gegenhelden\, der dezidiert nicht mit dem Strom schwimmen will\, sondern wider alle Vernunft an die Möglichkeit der Liebe glaubt.“ – Nordische Musik
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SUMMARY:AUSVERKAUFT! Poetry Slam "Spill the Beans"
DESCRIPTION:präsentiert vom Highslammer e.V. \nPoetry Slam ist ein Wettstreit der Bühnenperformance und der Texte. Erlaubt ist dabei kein Schnickschnack\, nur ein selbstgeschriebener Text und 6 Minuten Zeit\, um das Publikum zu überzeugen. Und das alles in der FRANZ MEHLHOSE – stets mit feinster Stimmung und handverlesenem Lineup. \nMITMACHEN?! Kein Problem: Trag dich in unsere “offene Liste” ein und du bist dabei! Schreib an: slamspiele@gmail.com. \n—\nModeration: Friedrich Herrmann.\nDie Veranstaltung ist teilbestuhlt.
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SUMMARY:BOBBY ALU
DESCRIPTION:Wenn Bobby Alu gefragt wird\, wie seine Musik wohl klingt\, geht er gar nicht erst auf den Sound ein. Seine Antwort: Er möchte\, dass die Hörer*innen sich wohl fühlen. Ganz als ob sie mit ihrem Lieblingscocktail in der Hand zuschauen\, wie die Sonne untergeht und ein Abend aufzieht\, der alles und ganz besonders abenteuerlich zu werden verspricht. Der Australier mit polynesischen Wurzeln schickt seine Fans in eine ideale Welt des ewigen Sommers mit diesem groovigen Spektrum von polynesischem Folk über Roots Reggae und Soul bis hin zu tropischem Pop. \n\n\n\n<span style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" data-mce-type="bookmark" class="mce_SELRES_start">﻿</span> \nAlus Songs schleichen sich ins Unterbewusste und bleiben dort. Ab und zu taucht einer auf und erinnert uns daran\, es langsam anzugehen und die Reise zu genießen. Er vermittelt die Vibes der Inseln mit sanftem Optimismus und ermutigt zu der Art von Reflexion\, die man am besten in einer Hängematte erreicht. Aber es geht nicht nur um Palmen und Tagträume: Alu beherrscht meisterlich traditionelle samoanische Trommeln\, und die Vitalität seines Songwritings vermittelt durchaus eine robuste Energie. Gleichzeitig genießt er einen Ruf als Weltklasse-Performer: Er tourte fünf Jahre lang als Perkussionist von Xavier Rudd und unterstützte Rudd\, das John Butler Trio und Trevor Hall in ganz Nordamerika und Europa. Während Bobby 2023 ein neues Kapitel aufschlägt\, das mit der neuen Single „Do It“ beginnt – einer Erinnerung daran\, sich aktiv in Richtung seiner Träume zu bewegen – fängt seine Musik weiterhin das Gefühl der Freude in ihrer reinsten Form ein. Seit seinem ersten Album im Jahr 2010 hat sich der Australier dafür entschieden\, Positivität zu verbreiten\, ohne die harten Themen zu beschönigen. Einladend und ausdrucksstark hat er seinem weltweiten Publikum ein Gefühl der Gemeinschaft vermittelt. Im September kommt Bobby Alu auf seiner Tour für die korrekten Vibes. \nPräsentiert wird die Tour von Surfers Mag und MusikBlog.de \n\nSupport: ENO \nEigentlich singt Enrico Hiller aus Erfurt bei Ramm Tamm Tilda – seiner Band\, die sich "Bande" nennt. Wortakrobatik\, Klampfe und eine Prise Kleinkunst – mehr braucht’s manchmal nicht. So auch bei Eno – diesmal Solo. Ohne Bande und 2/4tel Streich\, dafür mit neuen und alten Songs und jeder Menge Upbeat Mentalität.
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SUMMARY:AUSVERKAUFT! Jan Plewka & Marco Schmedtje
DESCRIPTION:Die Veranstaltung ist ausverkauft. Es sind leider keine Tickets mehr an der Abendkasse erhältlich. \n\nSeit vielen Jahren ist das Duo Jan Plewka und Marco Schmedtje ein Garant für intensive musikalische Momente. Mit Zinoba hatten sie von 2003 bis 2005 eine gemeinsame Band. Mit der mittlerweile zweiteiligen Reihe „Jan Plewka singt Rio Reiser“ setzten sie der Band Ton Steine Scherben sowie den Songs ihres verstorbenen Frontmanns Rio Reiser live und auf Platte ein außergewöhnliches Denkmal\, ergänzt um eine großartige Liveband und eine audiovisuelle Umsetzung\, die ebenso modernes Theater wie mitreißendes Livekonzert ist. Es folgte die Annäherung an zwei andere\, von beiden nicht minder geschätzte Künstler\, Simon & Garfunkel. Mit all diesen Begegnungen dieser großen Künstler aus der Vergangenheit gingen sie auch immer wieder auf Tour\, dabei entstand ein weiteres Programm mit dem Titel „Between the Bars“\, bei dem die beiden nun völlig bezugsoffen nicht mehr nur ihre fein ziselierten\, leisen und akustisch reduzierten\, dabei aber doch so dringlich intensiven Coverversionen darboten\, sondern auch eigene Songs aus dem Katalog von Zinoba\, so wie den jeweiligen Soloalben von Plewka und Schmedtje. Dann und wann mischte sich dabei auch noch eine andere Coverversion ins Programm\, meist Songs\, die von der Jugend und musikalischen Sozialisation der beiden erzählten. Und so entstand die Idee für ein weiteres Coveralbum: „Between the 80’s“\, eine Sammlung aus durchweg höchst erfolgreichen Songs – man darf sagen: Klassikern – dieses Jahrzehnts\, komplett neu und in ihrer ganz eigenen Weise interpretiert.  \nVon „Smalltown Boy“ bis „Billy Jean“\, von „Wild Boys“ bis „The Power of Love“\, von „Hello“ his „Material Girl“\, von „Africa“ bis „Ain’t Nobody“ – man braucht nur die Titel nennen\, und sofort hat man die Melodie dazu im Kopf. Doch dann hört man diese neuen Versionen – und entdeckt regelrecht einen neuen Song darin\, dazwischen und dahinter. „Ich wollte halt endlich auch mal ein Album machen\, auf dem sich ein paar Hits befinden“\, lacht Marco\, doch Jan\, der sonst ebenso viel lacht\, bleibt an der Stelle ganz ernst: „Das sind alles Songs aus unserer ganz persönlichen Vergangenheit\, mit diesen Stücken ist viel Emotionalität verbunden. Unsere jeweils persönlichen Listen an potenziellen Songs für diese Platte waren entsprechend lang.“ Und Marco ergänzt: „Natürlich muss man dann schauen\, ob so ein Song auch in unserer Klangwelt funktioniert. Manche Songs lassen sich eben super herunterbrechen auf dieses minimalistische Arrangement aus einer Gitarre und zwei Stimmen\, bei anderen fehlt da dann aber doch einfach zu viel.“  \nBemerkenswert ist dabei\, dass viele Songs bei der Transformation in die Plewka-/Schmedtje-Welt nicht nur einen anderen Vibe und eine frische\, hoch authentische Atmosphäre erhielten\, sondern zudem einen ganz neuen Groove. „Das war eben auch ein wichtiger Teil an dem Prozess\, diese Songs zu ‚unseren‘ Songs zu machen\, sie nicht nur zu kopieren\, sondern in der uns eigenen Weise zu interpretieren. Oder vielleicht eben auch so\, wie sie dereinst ursprünglich mal geschrieben wurden\, bevor sie dann von der typischen 80er-Soundästhetik mit Kitsch und Pomp aufgeladen wurden. Wenn man diese Lieder so maximal reduziert\, merkt man sehr schnell\, wie viel Substanz in diesen Kompositionen steckt“\, so Marco. Und dies zum Teil eben auch inhaltlich. Natürlich gebe es da die Songs\, die in ihrer persönlichen Erinnerung vor allem für lange Autofahrten mit Dosenbier\, für den ersten Kuss am Autoscooter oder\, andererseits\, den ersten Liebeskummer stehen – und generell für eine\, wie Jan befindet\, „sehr bunte Jugend in den 80ern\, die wir noch mal neu mit goldenen Pinseln malen“. Doch andere wiederum erhielten für sie bei der Auseinandersetzung damit noch einmal eine ganz andere Form von Zeitlosigkeit. „Nimm nur ‚Forever Young‘ von Alphaville\, dieses vermeintlich so kitschige Lied\, dessen Inhalt sich aber mit dem Atomkrieg auseinander setzt. Ich glaube\, dessen sind sich sehr viele gar nicht bewusst.“  \nIntensiv waren auch die Aufnahmen als solche für die beiden alten Hasen\, die schon so unzählig viele Platten gemeinsam und getrennt voneinander einspielten. Das gesamte Album entstand im vergangenen Winter in der Küche von Marco Schmedtje: ein kleiner Raum\, reduzierte\, aber qualitativ hochwertige Aufnahmetechnik\, darin die beiden Musiker\, räumlich und emotional ganz nah beieinander. Ein Prozess\, der diese beiden Freunde\, ohnehin durch die Musik schon sehr lange auf engste Weise verbunden\, nur noch weiter zusammen geschweißt hat. Nun\, da dieses so intime und persönliche Album da ist\, geht es aber vom Inneren wieder hinaus in die Welt: „Wir wollen mit diesen Songs auf die Bühne“\, erklärt Jan. „Und zwar genau so: zu zweit\, mit einer Gitarre und unseren beiden Stimmen.“ Es wird an diesen Abenden noch so manche Song-Überraschung geben\, die auf dieser Platte noch nicht zu hören ist. So\, wie sie sich auch selbst immer mal wieder überrascht haben bei der Aufnahme dieser Songs: „Dass ich mal mit voller Hingabe und einer solchen Begeisterung einen Song von Toto aufnehmen würde\, ist so ziemlich das letzte\, was ich selber erwartet hätte“\, lacht Marco. Viel gelacht wird garantiert auch bei den Live-Abenden\, die nun auf dieses Album folgen werden\, schon weil sie hier so manche Geschichte aus ihrer eigenen Jugend auspacken\, die herrliche Bilder zu der Musik bieten. Und schon spürt man\, dass diese beiden profitierten Musiker nach ihren Zyklen zu Ton Steine Scherben/Rio Reiser und Simon & Garfunkel ein neues\, wunderbares Spielfeld gefunden haben\, dessen musikalischer Rahmen sowie die Art\, wie sie diese Songs zu ihren eigenen machen\, kaum Grenzen zu kennen scheint. 
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SUMMARY:Charlotte Brandi + Gloria De Oliveira
DESCRIPTION:Präsentiert von Byte.FM\, Musikblog und DIFFUS \n\nCharlotte Brandi\, ehemals Sängerin\, Gitarristin\, Keyboarderin des Indie-Duos ME & MY DRUMMER\, widmet sich seit der Trennung ihrer Band 2019 ihrer Solo-Karriere. Die vielen Wendungen\, die dieser Fokus mit sich brachte zeigt die enorme Bandbreite der Künstlerin: von Englisch zu Deutsch\, von Synthie-Flächen und Dream-Pop zu E-Gitarre und Avantgarde-Folk mit Chanson-Einschlag. \nZwei Jahre nach der EP “An das Angstland” veröffentlicht Charlotte Brandi ihr zweites Studioalbum “An den Alptraum”. Und damit nicht nur ihren ersten deutschsprachigen Longplayer\, sondern auch ein rein unter FLINTA-Beteiligung produziertes Werk. Es geht um Männer\, Frauen\, die Angst\, das Geld\, den Tod und den Beitrag zur Revolution. Diese Platte jedenfalls ist einer. \n﻿﻿ \nDie Entscheidung\, das Album nur mit weiblichen oder weiblich gelesenen Personen umzusetzen\, war eine gegen die Bequemlichkeit und für den überfälligen Paradigmenwechsel in der Musikwelt. “Kulturelle Neubesetzung wird nicht aus Komfort geboren und meines Wissens nach gibt es ein rein weiblich produziertes Album auf dem deutschen Markt noch nicht. Und wäre ich heute 14\, würde ich dadurch lernen\, dass es geht”\, sagt Charlotte Brandi. Hinter diesem Idealismus steht auch eine Künstlerin\, die keinen Bock mehr auf Machtkämpfe im Studio mit männlichen Kollegen hat. “Ich habe mich während der Albumproduktion zum ersten Mal kein einziges Mal gefühlt wie ein kleines Mädchen”\, sagt Brandi über ihre Früchte konsequenter feministischer Prozessoptimierung. \nThematisch rasiert Brandi die stoppelige Gegenwart und führt den Tonfall ihrer EP von 2020 fort\, wird sogar noch fordernder\, schärfer und präziser.  Vielleicht ist dieses Album auch in gewisser Hinsicht ein Versuch\, anzukommen – trotz der Tatsache\, dass in ihm so viele Neuerungen stecken. Die Themen spiegeln viele der aktuell geführten Diskurse wider\, ohne sich mit universellen Antworten zu brüsten. “Ich möchte uns diese Themen zumuten”\, sagt Charlotte Brandi und entlässt die Hörer*innen in eine einzigartige Klangwelt\, in der Harmonie und Disharmonie\, Anklage und versöhnliches Anschmiegen oft nur wenige Takte entfernt liegen. Und das ist vielleicht die größte Stärke Brandis: Die Gleichzeitigkeit aller Dinge zu bündeln zu einer eigenen wie eingängigen Fusion. \nBrandi zieht wie keine Zweite alle Register des Art-Pop und beweist damit einmal mehr\, dass es in der hiesigen Musiklandschaft keine*r mit dieser Vielseitigkeit und ungebremsten Neugier gibt wie sie. Auch ihre schon immer beeindruckende Stimme erreicht auf “An den Alptraum” neue Freiheit und damit Facettenreichtum. Der Brandi-Sound ist zeitlos und stets unter voller Kontrolle\, aber nie glatt und umschifft alle Möglichkeiten\, sich dem Zeitgeist anzubiedern. Immer wieder blitzt zwischen den messerscharfen Zeilen Brandis süffisanter\, selbst-ironischer Humor durch. Überhaupt war der Wechsel zur deutschen Sprache ein Befreiungsschlag\, sagt Brandi. Was schon in früheren Solowerken und bei ihrem ersten Projekt “Me and My Drummer” spürbar war\, entfaltet sich hier zum ersten Mal in ganzer Größe: die Fähigkeit\, von der größten bis in die kleinste Dimension zu erzählen und musikalisch wie textlich zu erfassen\, was sonst schwer zu fassen ist. \nDas augenzwinkernde Wortspiel im Titel verweist auf Entstehungsorte einzelner Songs am Alpenrand\, aber auch auf “Eure Heimat ist unser Albtraum”\, ein queerfeministischer Sammelband\, der mit Deutschland und dem Heimatbegriff abrechnet. In vielerlei Hinsicht ist “An den Alptraum” ein Heimweg nach vorne. Oder zumindest der Anfang davon\, die ersten Schritte auf unbefestigtem Gebiet\, voller beschwingter Ungewissheit und rationalem Optimismus. Und das Manifest einer außergewöhnlichen Musikerin\, die allem trotzt\, dem es zu trotzen gilt. Trau dich\, Baby\, und steig ein.  \n\nSupport: GLORIA DE OLIVEIRA \n\n\n\n\nDie Musik der in Berlin lebenden Deutsch-Brasilianerin Gloria de Oliveira ist eine zarte Mischung aus Ethereal Wave\, Dark Ambient und Dream Pop. Ihr betörendes Klangspektrum wird durch ihre atmosphärisch dichten\, selbst produzierten Musikvideos und Visuals noch verstärkt. Ihr neues Album "Oceans of Time"\, eine Zusammenarbeit mit dem langjährigen David Lynch-Kollaborateur und Sounddesigner Dean Hurley\, wurde kürzlich auf Sacred Bones (NYC). \n 
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